Highlight: Haben Sie die schon? 10 Schallplatten für die nächste Plattenjagd

Wayne Coyne von den Flaming Lips: Seine Top Ten unter den Pink Floyd-Songs

Wayne Coyne liebt fast jede Ära von Pink Floyd. „Es ist einfach eine großartige Geschichte von kreativen Köpfen, die keine Angst hatten“, erklärt der Frontmann der Flaming Lips. „Es bedeutet viel, wenn eine Band eine erste Phase oder sogar eine zweite Phase hat, aber Pink Floyd hatten sogar eine dritte und eine vierte. In ihrer Musik waren diese unvorhersehbaren Elemente, die sie so humanistisch machten.“

1. „Interstellar Overdrive“ von „The Piper at the Gates of Dawn“ aus dem Jahr 1967

Dieser Song ist ein sehr seltsamer, weit ausschweifender instrumentaler Freakout. Manchmal scheint es, als ob die Gitarren nicht wirklich zur Tonart passen. Sie sind alle von einem anderen Schlag, aber das ist unglaublich.

2. „Lucifer Sam“ von „The Piper at the Gates of Dawn“ aus dem Jahr 1967

Dieses Lied hat Surfeinflüsse und auch ein wenig R&B – und ich glaube, dass Syd Barrett über seine Katze singt: „That cat’s something I can’t explain„. In dieser Textzeile ist solch eine Ehrlichkeit. Man kann so etwas nicht besser schreiben, weil es so verrückt ist.

3. „Set the Controls for the Heat of the Sun“ von „A Saucerful of Secrets“ aus dem Jahr 1968

Um diese Zeit ist Roger Waters in den Vordergrund getreten, und die Musik ist nicht mehr so melodisch, sie driftet eher ins Abgefahrene ab. Die Texte fangen an, etwas herauf zu beschwören anstatt eine Geschichte zu erzählen. Dieser Song ist einfach ziemlich cooler, existenzieller, berauschter Trip.

4. „Jugband Blues“ von „A Saucerful of Secrets“ aus dem Jahr 1968

Das ist diese alberne Hymne der englischen Heilsarmee, zu der man sich den Alkohol auf Ex herunterschüttet, doch am Ende singt Syd diese seltsame Zeile: „What exactly is a dream and what exactly is a joke?“ Das verfolgt mich. War er bereits dabei wahnsinnig zu werden und wusste das auch noch?



TV-Tipp: „Pop Around the Clock“ auf 3sat mit Rolling Stones, The Who und Pink Floyd

Seit 2002 feiert 3sat den Jahreswechsel mit der 24 stündigen Sendung „Pop Around the Clock“. Jedes Jahr werden ein ganzen Tag lang Konzerte verschiedenster Künstler gespielt. Auch dieses Jahr sind wieder einige Highlights dabei. Hier ist eine Liste ausgewählter Beispiele. „Pop Around the Clock“-Highlights 31. Dezember, 7:30 Uhr, Toto: 40 Tours around the Sun 31. Dezember, 8:30 Uhr, The Who: Live at Kilburn 31. Dezember, 13:30 Uhr, Pink Floyd: Live in Venice 31. Dezember, 15:45 Uhr, Rolling Stones: Bridges to Bremen 31. Dezember, 18:00 Uhr, Elvis: Aloha from Hawaii 01. Januar, 00:20 Uhr, U2: Experience Live - Berlin Eine vollständige…
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