Weezer: Scott Shriners Ehefrau reicht nach Schießerei Scheidung ein
Weezer-Bassist Scott Shriners Ehefrau Jillian Lauren reicht nach 20 Jahren Ehe und Schießerei-Skandal die Scheidung ein
Die Bestsellerautorin Jillian Lauren, Ehefrau des Weezer-Bassisten Scott Shriner, hat nach zwanzig Jahren Ehe die Scheidung eingereicht. In den Gerichtsunterlagen, die dem Magazin „People“ vorliegen, nennt sie „unüberbrückbare Differenzen“ als Grund für die Trennung.
Das Paar heiratete im November 2005 und hat zwei Söhne: den 17-jährigen Tariku Moon und den 13-jährigen Jovanni Starshine. Lauren beantragte das gemeinsame Sorgerecht sowie Unterhalt, forderte jedoch zugleich, dass das Gericht Shriners Anspruch auf Ehegattenunterhalt ausschließt.
Zudem will sie ihren Mädchennamen Lauren wieder annehmen.
Hintergrund: Psychische Gesundheitsauflage statt Haft
Die Scheidung erfolgt wenige Monate, nachdem Lauren von einem Gericht die Teilnahme an einem zweijährigen psychischen Gesundheitsprogramm bewilligt wurde. Nach erfolgreichem Abschluss sollen zwei gegen sie erhobene Anklagen wegen eines Schusswechsels mit der Polizei von Los Angeles im April fallen gelassen werden.
Laut Polizeibericht hatte Lauren außerhalb des gemeinsamen Hauses im Stadtteil Eagle Rock das Feuer eröffnet, als Beamte in einem angrenzenden Grundstück nach Unfallflüchtigen suchten. Obwohl sie selbst nicht in den Unfall verwickelt war, soll sie eine halbautomatische Waffe durchgeladen und in Richtung der Beamten abgefeuert haben.
Der Zwischenfall in Eagle Rock
„Die Beamten forderten Frau Shriner wiederholt auf, die Waffe fallen zu lassen, doch sie reagierte nicht“, erklärte LAPD-Kommandant Alex Chogyoji in einer Fallübersicht. „Kurz darauf zielte sie mit der Waffe und schoss – woraufhin ein Beamter zurückfeuerte.“ Lauren wurde an der Schulter getroffen und ins Krankenhaus gebracht. Anschließend wurde sie unter Verdacht des versuchten Mordes festgenommen und gegen eine Kaution von einer Million Dollar wieder freigelassen.
Später wurde sie formell wegen fahrlässigen Waffengebrauchs und Angriffs mit einer halbautomatischen Schusswaffe angeklagt. Sie plädierte im Mai auf nicht schuldig. Im September entschied Richterin Susan J. De Witt, dass Lauren für das psychische Diversionsprogramm zugelassen wird, das eine Haftstrafe vermeidet. Ihre Anwälte Hilary Lee Potashner und Georgina Wakefield erklärten gegenüber ROLLING STONE sie seien „sehr zufrieden“ mit der Entscheidung und bezeichneten das Urteil als „die richtige Lösung“.