„Wie die Rolling Stones“: Cro betrinkt sich im Video-Interview und lallt über sein Unplugged-Album

Am Anfang waren Thilo Sarrazin und Bushido. Dann kam der Panda. 400 bis 500 Masken sind es heute, die Cro zu seinem Eigentum zählt. Sie stapeln sich wohl gleich neben seiner H&M-Katzenkollektion oder im Kofferraum der C-Klasse, die vor der Einfahrt parkt.

Poppiger Rap hat mit Oliver Petzokat lange nichts mehr zu tun, er heißt längst „Raop“ und ist zu einem Imperium herangewachsen, dessen Anführer bei abfälligen Kommentaren lachend auf seinen Kontostand blickt.

Taxifahrer kennen den Typ mit der Maske, Frank Elster zieht sich für ihn orangene Socken an. Nun widmet ihm Til Schweiger mit „Cro – Don’t Believe The Hype“ einen eigenen Kino-Film und als jüngster Künstler überhaupt veröffentlicht der Stuttgarter ein „MTV Unplugged“-Album.

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Cro ist längst eine eigene Marke

Eine Woche Schreibtischarbeit, ein paar Proben – länger dauere es nicht, so Cro selbst, sein Erfolgsrepertoire in Orchestersprache zu übersetzen und so „musikermäßig wie die Rolling Stones“ zu sein. Ob es dem Alkohol geschuldet ist oder doch nur der Panda-Maske, der Kumpeltyp Carlo hickst und lallt sich vor laufender Kamera durch ein kurzweiliges Selbstportrait – das in einer Hamlet-Aufführung gemeinsam mit Gesprächspartner Alexander Wipprecht gipfelt. Schauspielkünste á la Strasberg? Cro verneint, „ich bin eher so Maske auf, haut alle ab!“.

Wie sich Carlo aus der Comfort-Zone heraus manövrierte und warum er fast an Konfetti erstickt wäre, verriet er in der Sendung „Letzte Runde“, die von unseren Kollegen von Zuio TV produziert wird. Sehen Sie das Interview und den betrunkenen Cro hier:

 

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