Willanders Wochentipps: New Romantics, keine Klampfenseligkeit

Es gibt Lieder, da wundert man sich über sich selbst: Weil man gleich nochmal zurückgespult hat, um sie erneut zu hören.

ROLLING-STONE-Redakteur Arne Willander bespricht folgende Alben:

Spandau Ballet- „The Story/The Very Best Of“

Nana Mouskouri  – „Meine Reise von 1962 bis heute“

Brett Newski – „American Folk Armageddon“


Tierra Whack: Coversongs und Zottelmäntel – schön aus der Reihe tanzen

Ihr Debütalbum „Whack World“ ist eine kleine Sensation im Rap-Universum. 15 reimstarke Tracks, die in gerade mal 15 Minuten durch eindrucksvolle Style- und Rhythmus-Wechsel führen. Eine groovende Formübung von Trap bis R'n'B und zurück. Dazu ein durchgehendes Video, das sich knallbunt und surreal durch aberwitzige Animation hangelt. Seitdem ist die  24jährige Wortakrobatin aus Philadelphia, die mit einem International Music Award in der Kategorie Visuals ausgezeichnet wurde, für Experimente aller Art gefragt. So montierte das amerikanische Girlgroup-Quintett Citizen Queen (die bereits Billie Eilish, Camilla Cabello und Lizzo verwurstet haben) ein Vocal-Medley aus Whacks Einminuten-Songs „Flea Market”, „Fruit Salad”, „Hungry Hippo”, „Hookers”…
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