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Zwischen Wollen und Können: Madonna und ihr Vielleicht-Auftritt beim ESC 2019

Madonna will nicht von ihrer Meinung zum geplanten Auftritt beim diesjährigen Eurovision Song Contest in Israel abweichen. „Ich werde nie aufhören, Musik zu spielen, die der politischen Agenda von jemandem entspricht, noch werde ich aufhören, mich gegen Menschenrechtsverletzungen auszusprechen, wo immer auf der Welt sie auch sein mögen“, sagte Madonna in einer Erklärung gegenüber Reuters.

Die „Queen of Pop“ sieht das alles ziemlich pragmatisch, fügte aber auch hinzu: „Mein Herz bricht jedes Mal, wenn ich von den unschuldigen Leben höre, die in dieser Region verloren gehen, und von der Gewalt, die so oft verewigt wird, um den politischen Zielen der Menschen zu entsprechen, die von diesem alten Konflikt profitieren. Ich hoffe und bete, dass wir uns bald von diesem schrecklichen Zyklus der Zerstörung befreien und einen neuen Weg zum Frieden finden.“

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Madonna will zwar unbedingt beim ESC 2019 auftreten, kann es aber vielleicht gar nicht. Wie die BBC berichtete, soll die Sängerin noch nicht offiziell als auftretende Künstlerin bei dem Event gemeldet worden sein.

Kooperation

Madonna nicht offiziell bestätigt

Live Nation Israel kündigte erstmals im April Madonnas Show in Tel Aviv an und behauptete, dass sie „sowohl historisch als auch hysterisch“ sein würde, so die Übersetzung der BBC. Es wird erwartet, dass sie zwei Songs aufführt, aber die European Broadcasting Union (EBU) hat ihren Gastauftritt nicht offiziell bestätigt.

Auf einer Pressekonferenz am Montag (13. Mai) sagte Jon Ola Sand, Executive Supervisor der Eurovision, vor Reportern: „Die Europäische Rundfunkunion (EBU) hat Madonna nie offiziell als Act bestätigt.“ Er fügte hinzu: „Wenn wir keinen unterschriebenen Vertrag haben, kann sie nicht auf unserer Bühne auftreten.“

Madonna während ihrer „Blonde Ambition“-Tour 1990
Madonna während ihrer „Blonde Ambition“-Tour 1990

Das Finale des Eurovision Song Contest 2019 findet am 18. Mai statt. Die anti-israelische Boykottbewegung BDS (Boycott, Divestment, Sanctions) hatte bereits Anfang des Jahres in einem offenen Brief zum Boykott der Austragung des Eurovision Song Contests 2019 in Israel aufgerufen. Vergangenen Monat schrieb Roger Waters einen Essay für „The Guardian“ mit der Hoffnung, Madonna von der Show abzubringen.

„Einige meiner Musikerkollegen, die kürzlich in Israel aufgetreten sind, sagen, dass sie es tun, um Brücken zu bauen und den Frieden zu fördern. Schwachsinn“, so der ehemalige Pink-Floyd-Sänger.

Im Anschluss an Madonnas Erklärung veröffentlichte die „Palästinensische Kampagne für den Akademischen und Kulturellen Boykott Israels“ die folgende Antwort:

Gie Knaeps Getty Images

ESC 2019 in Tel Aviv: Das sind die Teilnehmer und die Startreihenfolge

Am Samstag (18. Mai) findet das große Finale des diesjährigen ESC in Tel Aviv (Israel) statt. Insgesamt 26 Länder konkurrieren um die Krone der neuen europäischen Volksmusik. Sechs Startplätze standen bereits vorher fest, 20 weitere qualifizierten sich durch zwei Halbfinalwettbewerbe am Dienstag und Donnerstag. Für Deutschland tritt S!sters mit dem Titel „Sister“ an. Carlotta Truman und Laurita werden dabei bereits an vierter Stelle antreten, nach der Tschechischen Republik und vor Russland. ESC 2019 in Tel Aviv - Finale: Das sind die Teilnehmer + Startreihenfolge Malta: Michela - "Chameleon" Albanien: Jonida Maliqi - "Ktheju tokës" Tschechische Republik: Lake Malawi - "Friend…
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