Ranking: Die 10 besten Protestsongs aller Zeiten

Die 10 größten Protestsongs aller Zeiten – von Bob Dylan bis Rage Against the Machine.

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10. Country Joe and the Fish, „I-Feel-Like-I’m-Fixin’-to-Die Rag“

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Seine Worte waren nicht gerade Shakespeare, aber Country Joe McDonald sprach für junge Menschen in ganz Amerika, als er den Anti-Vietnam-Klassiker „I-Feel-Like-I’m-Fixin‘-To-Die Rag“ veröffentlichte. „One, two, three, what are we fighting for?“, sang er. „Don’t ask me, I don’t give a damn/Next stop is Vietnam.“

Der Song erhielt ein neues Leben, als er ihn in einer spontanen Darbietung in Woodstock spielte – ein Höhepunkt der anschließenden Dokumentation.

9. Bob Dylan, „Hurricane“

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Bob Dylan war bereits ein Jahrzehnt über seine Phase der Protestsongs hinaus, als er auf Rubin „Hurricane“ Carter aufmerksam wurde, einen Profiboxer im Gefängnis wegen eines Mordes, den er nach eigenen Angaben nicht begangen hatte. Mit Hilfe des Dramatikers Jacques Levy schrieb Dylan ein leidenschaftliches achtminütiges Stück über Hurricanes Leidensweg und erhöhte damit dramatisch die öffentliche Aufmerksamkeit für den Fall.

Dylan traf nicht jedes Detail exakt und wurde sogar von der Zeugin Patty Valentine wegen angeblicher Ungenauigkeiten verklagt, doch der Song bleibt außerordentlich kraftvoll. Dennoch hat er ihn seit 1976 kein einziges Mal mehr live gespielt.

8. Creedence Clearwater Revival, „Fortunate Son“

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John Fogerty schrieb „Fortunate Son“ vor 45 Jahren, doch der Song sorgt weiterhin für Aufsehen. Erst im vergangenen Monat spielte der ehemalige Creedence-Frontmann das Lied im Weißen Haus zu Ehren der Truppen, und niemand sagte ein Wort. Doch eine Woche später spielten Bruce Springsteen, Dave Grohl und die Zac Brown Band es bei einer Veterans-Day-Veranstaltung auf der National Mall, und viele Rechte gerieten in Aufregung und behaupteten, sie hätten das Militär angegriffen.

Tatsächlich diente Fogerty in der Army Reserve und schrieb das Lied darüber, wie die Elite der Gesellschaft sicherstellte, dass ihre eigenen Kinder nie nach Vietnam mussten. Wie die meisten großen Protestsongs ist er heute genauso relevant wie am Tag seiner Veröffentlichung.

7. Bob Dylan, „Blowin’ in the Wind“

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In den frühen Sechzigern kannten die meisten Menschen „Blowin‘ in the Wind“ lange bevor sie den Namen Bob Dylan gehört hatten. Peter, Paul and Mary machten das Stück 1963 zu einem Hit, und Künstler von Sam Cooke bis zu den Doodletown Pipers folgten.

Es wurde in mindestens ein Dutzend Sprachen übersetzt, in zahllosen Filmen verwendet und von Dylan allein über 1.200 Mal live gespielt. Der Songwriter hat fast sein gesamtes Repertoire aus den 1960ern aus seiner aktuellen Tour gestrichen, doch „Blowin‘ in the Wind“ bringt er weiterhin jeden Abend.

6. Rage Against the Machine, „Killing in the Name“

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Rage Against the Machine veröffentlichten „Killing in the Name“ 1992 als ihre Debütsingle und zeigten von Anfang an ihre einzigartige Fusion aus Rap und Rock. Es ist ein wütender Song über Rassismus, Polizeigewalt und Trotz, der in dem zornigen Ausruf „Fuck you, I won’t do what you tell me“ gipfelt.

Er besitzt die Kraft, eine Menge aufzuwühlen wie kaum ein anderes Lied in der Musikgeschichte, und diente als letzte Zugabe bei dem, was sehr wohl ihr letztes Konzert gewesen sein könnte.

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Andy Greene schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil