12 beste Springsteen-Alben (nicht von Bruce gemacht)

12 großartige Alben mit starkem Springsteen-Einfluss – von Southside Johnny bis Gary U.S. Bonds.

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Keyboarder David Sancious war das einzige Mitglied der E Street Band, das jemals in der E Street (in Belmar, New Jersey) lebte – doch in den vergangenen Jahrzehnten hat sich E Street eher als Geisteszustand denn als Nachbarschaft erwiesen. Bruce Springsteen ragt so groß auf, den Garden State wie ein Koloss überspannend, dass es zahllose Alben gibt, die unter seinem Einfluss entstanden sind: Platten früherer, aktueller und künftiger Sidemen; von ihm produzierte Werke; Alben von Weggefährten, die Songs aufnahmen, die er selbst nie veröffentlichte. Dies sind 12 unserer Favoriten – großartige Alben für Nächte, in denen man die Interstate 95 entlangfährt und kein Exemplar von „The River“ dabeihat.

12. Southside Johnny & the Asbury Jukes – „Better Days“

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Nach einer 13-jährigen Pause tat sich Steven Van Zandt 1991 für ihr viertes gemeinsames Album wieder mit Southside Johnny zusammen. Es ist eine unverhohlen nostalgische Platte, hervorgehoben durch „It’s Been a Long Time“, in dem er, Van Zandt und Springsteen an die alten Tage an der Jersey Shore zurückdenken.

„We lived in a time and a world of our own“, singt Southside. „Making up the rules as we went along.“ Das Album erhielt begeisterte Kritiken, doch im Grunge-Zeitalter gab es wenig Appetit auf ein neues Springsteen-Album – geschweige denn auf eines der Asbury Jukes.

Bruce-Faktor: Er sang bei einem Song und steuerte „All the Way Home“ bei, das er schließlich selbst 2005 auf „Devils and Dust“ aufnahm.

11. Soozie Tyrell – „White Lines“

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Bevor sie mit der E Street Band als Geigerin spielte, trat Tyrell mit den Asbury Jukes, Buster Poindexter und (seit den Siebzigern) Patti Scialfa auf. Auf dieser Platte von 2003 sang sie ihre eigenen Songs und bewies sich als talentierte Songwriterin im Stil von Lucinda Williams. Knurrend und schnurrend vermittelte Tyrell countrygetränkte, halbautobiografische Geschichten eines Lebens unterwegs: manchmal auf der Flucht, manchmal einfach rollend.

Bruce-Faktor: Backgroundgesang bei „Ste. Genevieve“ und Gitarre beim Titelsong.

10. Clarence Clemons and the Red Bank Rockers – „Rescue“

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Der Big Man war kein großer Sänger, obwohl er 1985 irgendwie einen Top-20-Hit landete, als er mit Jackson Browne bei „You’re a Friend of Mine“ zusammenarbeitete (Springsteen lehnte es klugerweise ab, mit ihm ein Duett zu singen). Für sein Solodebüt (1983) holte Clemons den rauen Soul-Sänger John „J.T.“ Bowen ins Boot – mit großartigen Ergebnissen: Das Album ist erstklassiges Uptempo-R&B (mit, wenig überraschend, vielen Saxofon-Soli).

Bruce-Faktor: Springsteen spielte Gitarre bei „Savin‘ Up“ (das er auch schrieb).

9. David Sancious & Tone – „Forest of Feelings“

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Im Sommer 1974 verließ Keyboarder David Sancious die E Street Band, um die Jazz-Fusion-Gruppe Tone zu gründen. Er nahm Schlagzeuger Ernest „Boom“ Carter mit, und während ihre früheren Bandkollegen „Born to Run“ aufnahmen, arbeiteten sie an dieser psychedelischen LP. Sancious ist ein herausragender Musiker und verleiht dem Instrumentalprojekt einen Prog-Rock-Sound. In Amerika ist das Album derzeit vergriffen, aber auf YouTube kann man es hören.

Bruce-Faktor: Zwei Fünftel der E Street Band von 1974 spielten auf dem Album – und eine junge Patti Scialfa sang einige Jahre später kurzzeitig mit der Gruppe.

8. Meat Loaf – „Bat Out of Hell“

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Als das opernhafte „Bat Out of Hell“ 1977 im Radio lief, hielten es viele für eine verrückte Parodie auf „Born to Run“. Das irritierte Mr. Loaf – obwohl E-Street-Schlagzeuger Max Weinberg und Pianist Roy Bittan auf dem Album spielen. Songwriter Jim Steinman und Produzent Todd Rundgren stellten ein sieben Songs umfassendes Meisterwerk zusammen, bei dem jeder Track wie eine Fiebertraum-Version von „Thunder Road“ oder „Jungleland“ klingt.

Es verkaufte sich in erstaunlicher Stückzahl, auch wenn manche Käufer vielleicht nur des Wartens auf „Darkness on the Edge of Town“ müde waren.

Bruce-Faktor: Die kraftvolle Max-und-Roy-Kombination.

7. Little Steven and the Disciples of Soul – „Men Without Women“

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1982 änderte E-Street-Consigliere Steven Van Zandt seinen Künstlernamen von Miami Steve zu Little Steven und zeigte, dass er seine eigene Crew anführen konnte. Little Steven schrieb ein Album voller rockiger, romantischer Soul-Songs – wie immer glänzend bei den Bläserarrangements – und sang sie mit seinem typischen Sprechgesang. Herausragend ist die paranoide Hymne „Under the Gun“.

Bruce-Faktor: Springsteen lieferte nicht genannte Backgroundvocals zu „Angel Eyes“, „Until the Good is Gone“ und dem Titelsong.

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