Whitney

„Spark“

Secretly/Cargo (VÖ: 16.9.)

Die Band aus Chicago hat den Pop für sich entdeckt.

Auf ihrem zweiten Album, „Forever Turned Around“ (2019), waren Julien Ehrlich und Max Kakacek noch Feuer und Flamme für den Frühsiebziger- Folkrock, nun ist ein anderer Funke übergesprungen: „Spark“ präsentiert sich als legeres Pop-Album, das gleichermaßen nostalgisch und visionär klingt. Mitunter auch retrovisionär, wenn neben den nach wie vor vorhandenen Streicherschwärmen plötzlich eine alte Computerspielmelodie aufflackert.

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Die Vorabsingle „Real Love“ führt mit ihrem beinahe schon irritierenden Synthie-Puls aber doch auf eine falsche Fährte, und Stücke wie „Twirl“ oder „Heart Will Beat“, natürlich wieder in allerschönstem Falsett vorgetragen, hätten sogar auf das auch diesmal unübertroffene Debütalbum, „Light Upon The Lake“ (2016), gepasst.