Diese Musik-Megastars hofften vergeblich auf einen Oscar

Auf der Shortlist für die Kategorie „Bester Song“ standen spektakuläre Namen. Sie bekommen nun auf jeden Fall keinen Oscar.

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Nick Cave, Ejae und Raphael Saadiq – sie alle haben die Möglichkeit, bei der kommenden Verleihung der Oscars (15. März 2026, bei uns am 16. März in der Nacht zu Montag) einen Goldjungen für den „besten Song“ (Music: Original Song) abzustauben. Am Donnerstag (22. Januar) wurden in Hollywood die Nominierungen bekannt gegeben, mit einem überraschenden Rekord.

Womöglich werden die Genannten kaum eine Chance gegen „Golden“ aus „KPop Demon Hunters“ haben. Aber das ist eine andere Geschichte.

Spannend ist hingegen, wer in diesem Jahr auf jeden Fall KEINEN Oscar für den besten Song bekommt. Denn auf der schon vor Wochen veröffentlichten Shortlist, wer für die renommierte Kategorie ausgewählt werden könnte, standen einige Superstars der Musikszene.

Ed Sheeran und Billy Idol ohne Nominierung

Mit dabei waren unter anderem Nine Inch Nails („As Alive As You Need Me To Be“ für „Tron: Ares“), Ed Sheeran, Dave Grohl und John Mayer („Drive“ für „F1“) sowie Billy Idol („Dying To Live“ aus „Billy Idol: Dying to Live“). Sie gehen nun alle leer aus. Trent Reznor und Atticus Ross von NIN werden es verkraften, gewannen sie doch bereits zwei Mal bei den Oscars mit ihren Soundtracks für „The Social Network“ und „Soul“.

Eine gewisse Spannung dürfte aber die Nominierung für Dianne Warren auslösen. Die Songwriterin und Komponistin ist für ihr Stück „Dear Me“ (gesungen von Kesha) ebenfalls für den Oscar nominiert. Er stammt ausgerechnet aus einer Dokumentation über ihr Leben: „Diane Warren: Relentless“.

Pikanterweise wurde die 69-Jährige bereits 17 Mal (!) für einen Academy Award vorgeschlagen, bekam ihn aber kein einziges Mal. Immerhin gab es 2022 einen Oscar für ihr Lebenswerk. Zu ihren vergeblich nominierten Hits gehören unter anderem „Because You Loved Me“ von Céline Dion (aus „Aus nächster Nähe“) und „I Don’t Want To Miss A Thing“ von Aerosmith (aus „Armageddon“). Mehr als 70 Songs von ihr sind in Filmen und Serien zu hören.

Marc Vetter schreibt freiberuflich unter anderem für ROLLING STONE. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.