Mumford & Sons
„Prizefighter“
Universal (VÖ: 13.2.)
Sieg nach Punkten, dank alter Folkrock-Qualitäten.
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Beim Preisboxen würde man von einer „Doublette“ sprechen: zwei kurz aufeinanderfolgende Schläge derselben Art. Kein Jahr nach „Rushmere“ veröffentlichen Mumford & Sons ihr sechstes Album und besinnen sich erneut auf ihre Wurzeln, auf rustikale Folk-Handwerkskunst mit himmelhohen Melodien.
„Prizefighter“ wurde von Aaron Dessner (The National) produziert, genau wie „Wilder Mind“ (2015) – aber diesmal ohne die unnötigen Arena-Ambitionen. Trotz opulenter Refrains finden die 14 Songs ihre Größe vor allem in den leisen, intimen Momenten und im berauschenden Harmoniegesang. „Rubber Band Man“ mit Hozier ragt heraus.
Diese Review erscheint im Rolling Stone Magazin 3/2026.
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