Trauer um Tim Very: Manchester-Orchestra-Musiker verstirbt mit 42

Tim Very, Schlagzeuger von Manchester Orchestra, ist mit 42 Jahren gestorben. Die Band spricht von einem plötzlichen Tod.

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Tim Very, langjähriger Schlagzeuger der Atlanta-Indie-Rock-Band Manchester Orchestra, ist im Alter von 42 Jahren gestorben. Die Band würdigte ihren Schlagzeuger, der seit 2011 Mitglied war, als „den beliebtesten Menschen, den wir in diesem Leben kennenlernen durften“.

Plötzlicher Tod erschüttert die Band

Manchester Orchestra gab Verys Tod am Samstag in den sozialen Medien bekannt. Ein Todesdatum oder eine Todesursache wurden nicht genannt, doch die Gruppe sprach von einem „plötzlichen Tod“.

„Die gesamte Manchester-Orchestra-Familie ist am Boden zerstört über den plötzlichen Tod unseres Bruders Timothy Very. Der beliebteste Mensch, den wir in diesem Leben kennenlernen durften. Wir haben es alle gefürchtet, diese Nachricht zu teilen, da wir uns noch immer in absolutem Unglauben befinden“, schrieb die Band.

„Sein Lachen war ansteckend“

„Tim war sofort sympathisch und begegnete jedem, den er traf, mit Freundlichkeit und Wärme. Sein Lachen war ansteckend und er sorgte sofort dafür, dass sich Menschen eingeladen und ermutigt fühlten. Sein Humor und seine Energie waren das Fundament, das das gesamte MO-Universum zusammenhielt. Fremde wurden schnell zu Freunden und Freunde wurden zur Familie.“

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Obwohl er nicht der Gründungsschlagzeuger von Manchester Orchestra war — zwischen der Bandgründung 2004 und seinem Einstieg 2011 hatten vier Schlagzeuger die Gruppe durchlaufen — war Very der am längsten dienende Schlagzeuger der Band und gehörte ihr in den vergangenen 15 Jahren an.

Prägend für die letzten Alben

Nach seinem Einstieg 2011 spielte Very auf den letzten drei Studioalben der Band: „Cope“ (2014), „A Black Mile to the Surface“ (2017) und „The Million Masks of God“ (2021). Zuletzt veröffentlichte die Band 2023 die EP „The Valley of Vision“.

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„Er hatte ein unverkennbares Leuchten, das nur von seiner Hingabe und Liebe zu dem Handwerk übertroffen wurde, für das er eindeutig auf diese Welt gekommen war. Keine Worte können ihm jemals gerecht werden“, schrieben die Bandkollegen weiter.

Familie stand über allem

„Das Einzige, das Tim mehr liebte als das Musikmachen, war die Zeit mit seiner Familie. Man würde kaum einen fröhlicheren Vater finden. Wir lieben dich, Tim, danke, dass du uns geliebt hast. Du bist eine Kraft der Positivität, die für den Rest unserer Tage eine konstante Präsenz sein wird.“

Daniel Kreps schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil