Entladet euch gerne!“ – Fahri Yardım verliert nach Kritik die Fassung
Erst ein kryptisches Statement, dann der Kontrollverlust: Fahri Yardım reagiert auf die Kritik an seinem Ulmen-Posting – und macht damit alles noch schlimmer.
Ein paar Tage schwieg er – dann meldete sich Fahri Yardım zu den Vorwürfen, die Collien Fernandes gegen ihren Ex-Partner Christian Ulmen erhebt.
Auf Instagram veröffentlichte der „Jerks“-Star am Sonntagabend (22. März) ein Statement zu den Vorwürfen, die Ulmens Ex-Ehefrau Collien Fernandes publik gemacht hat. „So. Verspätet. Unvollständig. Ich bin genauso geschockt wie viele andere“, schreibt Yardım. Weiter: „Ich bewundere Colliens Mut. Ich bin dankbar für den Zuspruch, den sie erhält. Ich fühle mit ihr. Und ich bin dankbar dafür, wie sie ihre persönliche Geschichte in eine Kraft übersetzt, die echte strukturelle Veränderung möglich macht. Dafür hat sie meine volle Solidarität.“
Für sein ausführliches Statement zur Causa erntete der „Jerks“-Star allerdings viel Kritik. Manche loben ihn für seinen Mut, andere unterstellen ihm, er habe den Text von einer KI schreiben lassen – wegen der vielen Worthülsen. „Formulierungen wie ‘emanzipatorische Bewegungen’, ‘normative Haltung’ oder ‘strukturelle Veränderung’ sind Standardbausteine moderner Sprachmodelle. Wenn man einer KI sagt: ‘Schreibe eine kritische Stellungnahme im Stil eines Soziologiestudenten’, käme exakt das dabei heraus“, behauptet ein Follower.
Schauspielerin Rosalie Thomass schreibt mit Bezug auf Ulmen: „Wenn die öffentliche und die persönliche Ebene für dich nicht in Konkurrenz stehen, dann könntest du ihn doch mal freundschaftlich bitten, dass er wenigstens die Namen der Abnehmer seiner Produkte öffentlich macht. Damit wir uns vor denen schützen können. So im Sinne von ‘einer Verantwortung, die Klarheit verlangt’. Mille Grazie“.
KI-Vorwürfe
Schauspieler Steffen Groth: „Das klingt für mich generisch, kryptisch und unpersönlich. Eher nach ChatGPT als nach deiner Meinung. Ich kann null greifen, was deine tatsächliche Haltung ist. Sorry, aber da wäre Schweigen für mich doch besser gewesen…“
Autorin Leonie Lutz: „Mein erster Impuls: ENDLICH! Dann lese ich: Schachtelsätze, Begriffe wie Ambiguität, normativ, historisch, emanzipatorisch usw. Dieses Statement ist so kryptisch formuliert und hinterlässt beim Lesen ein: SCHADE. Ich kann nur Vermutungen anstellen: Als Freund willst du vielleicht trotz der Abgründe, die dir nun bewusst sein mögen, deinem Freund beistehen, auch wenn er mutmaßlich kriminell, straffällig oder unmoralisch gehandelt haben soll. Als Person des öffentlichen Lebens kommt dir aber auch eine andere Rolle zu, der du hier gerecht werden wolltest. Du hättest schreiben können: „FUCK, damit habe ich nicht gerechnet. Ich brauche Zeit und Gespräche, um das alles zu verstehen!“ Das wäre menschlich und verständlich gewesen.“
Am Montagabend (23. März) meldete sich Fahri Yardım unter demselben Instagram-Posting ein weiteres Mal zu Wort – mit deutlicher Wortwahl: „entladet euch gerne! soweit es keine derben beleidigungen oder unterstellung von miesester kackscheisse ist, lass ich alles stehen.“
Auch dafür erhält er nicht ausschließlich Unterstützung. „hättest du bei all den Worten irgendetwas relevantes mit Rückgrat geschrieben dann wären die Reaktionen anders. Dein Freund hat richtig miese kackscheiße gebaut und das hättest du mal besser als das benannt“, schreibt eine Nutzerin.
Eine weitere Reaktion: „Deine Ironie kannste dir klemmen. Das Mindeste, das man von jemandem (der sich tatsächlich ja sogar mit Medien auskennt!) erwarten können muss, ist, dass er sich wenigstens nicht auch noch als Opfer inszeniert, sondern mit Rückgrat benennt, was für eine widerliche Scheiße sein Freund gebaut hat. Es gibt zahlreiche andere Freunde und Kollegen von Ulmen, die das geschafft haben. Vielleicht du ja auch irgendwann..“
Und: „Ach, sieh an – kannst wieder normal reden! Bissel mehr Demut würde dir gut stehen! 👋“