Lindsey Buckingham mit unbekannter Substanz attackiert

Eine mutmaßliche Stalkerin soll den Ex-Fleetwood-Mac-Gitarristen mit einer unbekannten Flüssigkeit übergossen haben.

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Lindsey Buckingham ist unverletzt, nachdem eine Frau den Rockmusiker am Mittwochmorgen mit einer unbekannten Substanz attackiert hat – das berichten mehrere Medien, darunter die „Los Angeles Times“ und NBC4 Investigates. Der Vorfall ereignete sich, als Buckingham zu einem Termin in Santa Monica erschien. Beim Betreten des Gebäudes schüttete die Frau eine unbekannte Flüssigkeit aus einem Behälter auf den ehemaligen Fleetwood-Mac-Gitarristen.

Die Polizei von Santa Monica bezeichnete die Verdächtige gegenüber NBC4 Investigates, die als Erstes über den Vorfall berichteten, als mutmaßliche Stalkerin. Laut dem Sender war die namentlich nicht genannte Frau bereits in der Vergangenheit in Stalking-Vorfälle verwickelt, die Buckingham betrafen. Auch das Los Angeles Police Department bestätigte gegenüber der „L.A. Times“, dass die Frau eine Vorgeschichte des Stalkings gegenüber Buckingham aufweise. Eine Festnahme hat bislang nicht stattgefunden.

Den Behörden zufolge dauern die Ermittlungen noch an. Sie gehen davon aus, dass die Frau Ort und Zeitpunkt von Buckinghams Termin in Erfahrung gebracht und ihn dorthin verfolgt hatte.

ROLLING STONE hat nachgefragt

ROLLING STONE hat die LAPD und die Polizei von Santa Monica um weitere Informationen zum Vorfall gebeten. Buckinghams Vertreter reagierten auf die Anfrage zunächst nicht.

Vergangene Woche hatte Buckingham in einem Video auf seinem Instagram-Account seine Pläne für 2026 skizziert – darunter neue Musik. „Ich bin nach wie vor sehr, sehr fest in meinem kreativen Leben verwurzelt“, sagte er. „Ich arbeite seit ein paar Jahren an einem neuen Soloalbum, dem noch ein einziger Song fehlt.“ Darüber hinaus deutete Buckingham an, dass die angekündigte Fleetwood-Mac-Dokumentation womöglich noch in diesem Jahr erscheinen könnte.

Bemerkenswert: Der Musiker sprach auch sein kompliziertes Verhältnis zu Stevie Nicks an. 2025 hatten die beiden ihr gemeinsames Debütalbum „Buckingham Nicks“ von 1973 erstmals seit Jahrzehnten neu aufgelegt – und sich offenbar wieder angenähert. „Ich glaube, auf einer allgemeineren Ebene hat die Energie rund um das, was ‚Buckingham Nicks‘ bewirkt hat – diese Art Wiedergeburt der Verbindung zwischen Stevie und mir –, eine größere Wirkung entfaltet, die irgendwie in der Luft liegt“, sagte er. „Was das konkret bedeutet, möchte ich noch nicht spekulieren. Aber ich glaube mit ganzem Herzen, dass es sich in etwas Gutes übersetzen wird, in etwas Wunderbares, etwas Notwendiges und etwas absolut Richtiges.“

Maya Georgi schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil