Denise Richards‘ emotionaler Abschied von Patrick Muldoon: „Wir dachten, wir leben ewig“

Die beiden lernten sich 1997 am Set von „Starship Troopers“ kennen, führten fast fünf Jahre eine Beziehung und blieben danach enge Freunde.

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Denise Richards hat ihrem engen Freund und Vertrauten, dem Schauspieler Patrick Muldoon, einen bewegenden Abschied gewidmet. Muldoon starb am Sonntag, dem 19. April, im Alter von 57 Jahren an einem Herzinfarkt. Die beiden lernten sich 1997 am Set des Kultfilms „Starship Troopers“ kennen und führten fast fünf Jahre lang eine Beziehung. Nach der Trennung blieben Richards und Muldoon eng befreundet und standen sich gegenseitig in ihrer Karriere zur Seite.

„Es fällt mir so schwer, das in Worte zu fassen“, schrieb Richards am Dienstag in einem Instagram-Post, nachdem die Nachricht von seinem Tod bekannt wurde. „Ich bin zutiefst erschüttert und am Boden, dich zu verlieren. Du warst mein bester Freund und meine Familie. Wir haben uns in unserem ersten Schauspielkurs kennengelernt – ich war 19, hatte noch keinen einzigen Job als Schauspielerin, und du warst 21, Student an der USC und hattest bereits eine Nebenrolle in ‚Who’s the Boss‘. Und jetzt stehen wir hier. 36 Jahre später. Mein ganzes Erwachsenenleben – und ich kenne es nicht ohne dich.“

Dem herzlichen Post stellte Richards eine Videomontage aus gemeinsamen Jahren zur Seite – von ihrer Beziehung in den Neunzigern bis zu späteren Aufnahmen aus ihrem Leben –, unterlegt mit dem Bread-Song „Everything I Own“. Die Schauspielerin beschrieb die „Freundschaft, Liebe, Unterstützung, den Respekt und die Loyalität“, die sie verband, als „bedingungslos und selten“.

Muldoons Einfluss auf ihr Leben

Sie erinnerte daran, wie Muldoon „jeden Raum erhellte, den er betrat“ und wie er „größer als das Leben selbst“ gewesen sei, und nannte ihn den „am meisten unterschätzten Schauspieler“. Weiter schrieb sie: „Wir waren füreinander der Fels in der Brandung. Unsere gemeinsamen Erinnerungen sind endlos. Du hast mir den Rücken gestärkt und mich mehr beschützt als irgendjemand sonst. Ich weiß nicht, wie ich das ohne dich schaffen soll. Du warst meine Stimme der Vernunft und meine Stütze. Besonders in diesem letzten Jahr voller Schmerz und Herzschmerz.“

Am Ende ihrer Nachricht wandte sie sich mit dem Spitznamen an ihn, den sie sich gegenseitig am Set gegeben hatten: „Und jetzt brauche ich dich mehr denn je – wegen dieses Schmerzes, dich zu verlieren. Schweetbabe, wir haben diese Gespräche geführt … Wir dachten, wir leben ewig, oder zumindest bis in unsere 90er. Schweetbabe, ich werde nach deinen Zeichen Ausschau halten. Ich muss wissen, dass du noch bei mir bist. Ich liebe dich so sehr und vermisse dich von Herzen, Schweetbabe.“

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Muldoon war auch bekannt für seine Rolle als Austin Reed in der beliebten Seifenoper „Days of Our Lives“, die er von 1992 bis 1995 sowie erneut von September 2011 bis Juli 2012 verkörperte. Außerdem spielte er in den mittleren Neunzigern drei Staffeln lang die Nebenrolle des Richard Hart in „Melrose Place“. Muldoons jüngster Film, der Crime-Thriller „Dirty Hands“, an dem neben Richards auch Michael Beach mitwirkt, soll am 24. April erscheinen.

Über das Handwerk des Schauspielers

„Ich neige dazu, die Dinge rückwärts zu betrachten“, sagte er 2012, als er darüber sprach, was er aus seinen Erfahrungen als Schauspieler mitgenommen hatte. „Wenn man eine Rolle bekommt, ist da etwas, das in dieser Figur vorgeht. Es gibt eine Frage, mit der die Figur zu diesem Zeitpunkt lebt. Wahrscheinlich ist das etwas, das man auch im eigenen Leben betrachten muss. Ich schaue auf das, was einem zufällt, mit einem gewissen spirituellen Blick. Welches Hindernis die Figur auch immer überwinden muss – irgendwie werde ich aufgefordert, das auch in meinem eigenen Leben anzuschauen. Um eine Rolle spielen zu können, muss man sie vom eigenen Leben aus denken. Das ist es, worauf ich im Allgemeinen achte, wenn mir eine Rolle auf den Tisch kommt.“

Charisma Madarang schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil