Verletzungsgefahr bei Rock am Ring: Worauf Besucher jetzt achten müssen
Für einige ist Rock am Ring 2026 schneller vorbei als gedacht.
Noch bevor Acts wie Linkin Park, Limp Bizkit und Papa Roach am Freitagabend (5. Juni) Rock am Ring 2026 offiziell auf Betriebstemperatur bringen, ist ein Thema überall präsent: Der Matsch macht es den Festivalgängern auf dem Campinggelände nicht gerade einfach. Einige Fans hat der unberechenbare Untergrund offenbar schon vor dem ersten Konzert ins Krankenhaus befördert.
In einer „Rock am Ring“-Facebook-Gruppe warnte eine Besucherin andere Festivalgäste vor den Bedingungen auf dem Gelände. „Seid bei dem Matsch bitte vorsichtig … ich habe mir gerade damit alles versaut“, schrieb sie zu einem Foto aus dem Krankenhaus. Darauf ist ihr hochgelegtes, bandagiertes Bein in einer Orthese zu sehen. Welche Verletzung sie sich genau zugezogen hat, schrieb sie nicht dazu.
Unter dem Beitrag meldeten sich weitere Rock-am-Ring-Fans, die ebenfalls unsanft Bekanntschaft mit dem rutschigen Untergrund gemacht haben. Einer berichtet von einem „schönen Salto“, andere zeigen Krücken und Verbände.
Wechselhaftes Festival-Wetter – normal für Rock am Ring

Dabei ist man bei Rock am Ring traditionell einiges gewohnt. Regen, Schlamm und kalte Nächte gehören am Nürburgring fast so sehr zur Festivalfolklore wie Dosenbier und Flunkyball. Ganz so dramatisch wie in manchen legendären Wetterjahren ist es bislang zwar nicht, doch ist es durch die Regenfälle vom Anreise-Donnerstag matschig genug, dass Wege, Wiesen und Campingflächen zur Rutschpartie werden.
Auch zum Start bleibt das Wetter eher ungemütlich. Für Freitag sind immer wieder Regenschauer angekündigt, die Temperaturen bewegen sich im frischen Bereich. Am Samstag dürfte es ebenfalls wechselhaft bleiben, bevor es zum Abschluss am Sonntag etwas freundlichere Aussichten gibt.
Rock am Ring ist in diesem Jahr erneut ausverkauft. Rund 90.000 Besucherinnen und Besucher werden vom 5. bis 7. Juni am Nürburgring erwartet. Auf dem Programm stehen unter anderem Linkin Park, Limp Bizkit und Papa Roach – ein Line-up, das viele Fans seit Monaten herbeigesehnt haben. Umso bitterer wäre es, wenn der Weg vom Zeltplatz zur Bühne den Fans einen Strich durch die Rechnung macht.
Die wichtigste Festivalregel des Tages lautet deshalb: Auf dem Campingplatz und den Wegen zum Infield am besten langsam gehen, festes Schuhwerk tragen und den Matsch nicht unterschätzen. Denn im Krankenhausbett ist der Rock-am-Ring-Spirit deutlich schwerer zu genießen.
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