AC/DC: Deshalb wurde Drummer Phil Rudd wieder in die Band aufgenommen


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Seit Kurzem steht fest: Neben Leadsänger Brian Johnson und Cliff Williams ist auch Drummer Phil Rudd nach jahrelanger Abwesenheit als festes Mitglied zu AC/DC zurückgekehrt. Ein zuletzt veröffentlichtes Promo-Foto hatte bestätigt, dass die drei ehemaligen Bandmitglieder sich ein weiteres Mal mit Angus und Stevie Young zusammengetan haben, um gemeinsam an neuer Musik zu arbeiten.

Rudd wurde zwar nie offiziell aus der Band geworfen, war allerdings 2014, kurz vor dem Release von „Rock or Bust“, wegen Drogenbesitzes zu acht Monaten Hausarrest verurteilt worden und konnte so nicht wie geplant mit AC/DC auf Tour gehen. Ersetzt wurde er damals bis auf Weiteres von Chris Slade, der zwischen 1990 und 2020 immer mal wieder für AC/DC am Schlagzeug saß.

Rudd nutze die Auszeit, um sich in psychiatrische Behandlung zu geben und seinen Problemen auf den Grund zu gehen. Offensichtlich mit Erfolg: Als Angus Young seinem ehemaligen Bandkollegen 2017 bei Malcolm Youngs Beerdigung begegnete, war er von Rudds Entwicklung eigenen Angaben zufolge positiv überrascht. „Er sah so gut aus“, so Young in einem Interview mit dem US-amerikanischen ROLLING STONE, „er war da und befand sich in guter Form. Er schien sich gut um sich selbst zu kümmern, ging zur Therapie und setzte sich mit seinen Problemen auseinander.“

„Was damals passiert ist, das war nicht der Phil, den wir kennen“

Auch Rudd selbst scheint inzwischen mit seiner Vergangenheit im Reinen zu sein. So behauptete er bereits 2016 in einem Gespräch mit dem New Zealand Herald, dass er ein veränderter Mann sei, den Drogen den Rücken gekehrt habe und einmal die Woche seinen Therapeuten sehe. Weiterhin erklärte er: „Das alles hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Ich musste mir Hilfe holen, um mit meinen Problemen klarzukommen. Ich habe mich noch nie in meinem Leben besser gefühlt. Körperlich, mental, ich bin in der besten Form meines Lebens.“

Und auch Brian Johnson, der über die Jahre mit Rudd in Kontakt geblieben war, versicherte 2016 in einem Interview: „Wir werden Phil immer verteidigen. Was damals passiert ist, das war nicht der Phil, den wir kennen. Das war etwas anderes. Er sieht inzwischen echt super aus und macht sich wirklich, wirklich gut.“

Nachdem Rudd schon 2018 gemeinsam mit Johnson in einem Aufnahmestudio gesichtet worden war, verbreiteten sich erste Gerüchte über eine mögliche Rückkehr des Schlagzeugers zu seiner einstigen Band. Nun ist er für das Album „Power Up“ zurück an Bord und möglicherweise schon bald wieder mit seinen ehemaligen Kollegen und Freunden auf der Bühne. Die erste Single vom neuen Album trägt den Titel „Shot In The Dark“ und erschien am 7. Oktober. „Power Up“ soll ab dem 13. November erhältlich sein.


AC/DC: Making-Of „Shot In The Dark“ – warum es besser sei als „Thunderstruck“

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