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AC/DC: Cliff Williams hofft, dass Malcolm Young vom Himmel aus „Power Up“ abnickt


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AC/DC-Bassist Cliff Williams hofft, dass Malcolm Young vom Himmel herabsieht und das neue Album der Hardrocker mag. Nach „Rock or Bust“ von 2014 und dem Tod des Gründungsmitglieds Malcolm Young ist „Power Up“ ihr erstes Werk. Young kämpfte seit 2014 gegen die Demenz an und verstarb 2017 an den Folgen.

In einem Interview mit dem „Bass Player Magazine“ beschreibt Williams seinen dahingeschiedenen Bandkollegen als „real strong character, like his brother“, also wie Angus . Er habe großartige Musik geschrieben und es sei unglaublich gewesen, an seiner Seite zu spielen.

Für Williams fühlt es sich heute noch so an, als wäre Malcolm unter ihnen. „Wir spüren ihn in allen Dingen, weil wir solange unzertrennlich waren“, erinnert er sich. Cliff Williams wolle nicht sentimental oder esoterisch wirken, aber alle Bandmitglieder würden die Hoffnung teilen, dass Malcolm ein Fan des neuen Album sei, wo immer er sich gerade befinde.

Damals sei es eine Idee von Angus Young gewesen, wieder als Band zusammen zu kommen, um „ein Album in Gedenken an Malcolm zu produzieren.“ In einem weiteren Interview mit der US-amerikanischen Nachrichtenseite „NME“ führte Angus Young aus, dass der Tod seines Bruder eine große Lücke in ihnen allen hinterlassen habe. Doch wenn Angus zu seiner Gitarre greift, fühlt es sich an, als wäre Malcolm da.

Mit „Power Up“ gelang es AC/DC ein drittes Mal die amerikanischen Album-Charts anzuführen. Damit vollendet die Band eine Reihe von Nummer-Eins-Alben in den 1980ern, 1990er, 2000er und 2010ern. In ihrem Heimatland landeten sie mit „Power Up“ ihr sechstes Nummer-Eins-Album. Damit gingen sie als erste australische Band mit jeweils einem Hit-Album in den letzten fünf Jahrzehnten in die Geschichte ein.


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