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Akte „Brad Pitt“: Verdacht auf Kindesmisshandlung abgewiesen


Es hieß, der Rosenkrieg zwischen Angelina Jolie und Brad Pitt sei nach zwei Monaten beigelegt, nachdem ein einvernehmlicher Beschluss besagte, dass die Schauspielerin das alleinige Sorgerecht der sechs Kinder behält. Angeblich waren die Noch-Eheleute damit einverstanden, obwohl Brad Pitt gemeinsames Sorgerecht beantragt hat, nachdem Angelina Jolie Mitte September die Scheidung eingereicht hatte. Trennungsgrund sollen „unüberbrückbare Differenzen“ bei Fragen der Kindererziehung gewesen sein.

Nun geht der Fall in die nächste Runde: Das Kinder- und Familienamt (DCFS) in Los Angeles soll nun seine Ermittlungen wegen der Vorwürfe, Pitt habe eines seiner Kinder misshandelt, eingestellt haben. Laut Jolie hatte Pitt im Privatjet den 15-jährigen Maddox „verbal und körperlich missbraucht“.

Angelina Jolie, Maddox Jolie-Pitt und Brad Pitt 2013 in Hollywood
Angelina Jolie, Maddox Jolie-Pitt und Brad Pitt 2013 in Hollywood

Den Behörden soll ein Überwachungsvideo vorgelegen haben, das zeigte, dass Pitt seinen Sohn kurz vor der Landung des familieneigenen Flugzeugs auf der Reise von Frankreich nach Los Angeles aufgeweckt und ihn gebeten hat, sich anzuschnallen. Der Teenager soll daraufhin patzig reagiert haben. Ein Streit entbrannte. Der 52-Jährige habe Maddox dann selbst angeschnallt, indem er ihn an den Schultern griff. Jolie soll behauptet haben, Pitt habe den Jungen geschlagen. Das Jugendamt konnte bei Untersuchungen keine Verletzungen an dem Jugendlichen feststellen.

Nun ist der Fall ohne einen Hinweis auf ein Fehlverhalten des Hollywood-Stars abgeschlossen worden, berichteten der Sender CNN und das Promiportal „People“ am gestrigen Mittwoch unter Berufung auf eine nicht genannte Quelle, die mit der Nachrichtenagentur AP gesprochen haben soll. Die Akte ist damit geschlossen worden.

Pitts Sprecher reagierte zunächst nicht, während Jolie in einer Mitteilung äußerte, sie sei erleichtert, dass nach acht Wochen nun Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Kinder getroffen worden seien.

ROBYN BECK AFP/Getty Images

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