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„Grenze überschritten!“: Gesundheitswesen wehrt sich mit #allemalneschichtmachen gegen #allesdichtmachen


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Die #allesdichtmachen-Aktion sieht sich einem großen Shitstorm ausgesetzt. Nun meldet sich auch das Gesundheitswesen zu Wort. Unter dem Hashtag #allemalneschichtmachen kritisiert das medizinische Personal die Aktion und bezeichnet sie als zynisch und wenig konstruktiv.

Ärztinnen und Ärzte: „Grenze überschritten“

Carola Holzner, Leitende Oberärztin am Universitätsklinikum Essen und Bloggerin, führte den Hashtag #allemalneschichtmachen ein. Bekannt als „Doc Caro“, startete sie damit eine Gegenbewegung und forderte die an der ursprünglichen Aktion beteiligten Künstler*innen auf, für eine Schicht im Rettungsdienst oder auf einer Intensivstation mitzuarbeiten.

„Ihr habt eine Grenze überschritten“, so Holzner dazu in einem Instagram-Video.

 

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Gegenbewegung: Das Gesundheitswesen „schlägt zurück“

Holzner rief Kolleginnen und Kollegen auf, es ihr gleichzutun. „Ihr habt eure Stimme erhoben. Jetzt erheben wir unsere, denn #wirsindmehr!“

Zahlreiche Menschen teilten den Post, das Video wurde an einem Tag mehr als eine Million Mal aufgerufen. #allemalneschichtmachen trendete am Wochenende auf Twitter und verbreitete sich vor allem unter Beschäftigten aus dem Gesundheitswesen rasant.

Weitere kritische Stimmen gegen die Aktion

Auch Filmproduzent Oliver Berben sieht #allesdichtmachen kritisch: „Grundsätzlich finde ich es richtig, wenn verschiedene Positionen geäußert werden. Ich bin mir jedoch nicht sicher, wie durchdacht diese Aktion war“, sagte Berben jüngst dem „Spiegel“. Die Art und Weise scheine ihm „nicht sonderlich glücklich“.

#allesdichtmachen: Wie alles anfing

Kürzlich sorgte die Aktion von über 50 deutschsprachigen Schauspieler*innen für negative Schlagzeilen: Unter den Hashtags #allesdichtmachen, #niewiederaufmachen und #lockdownfürimmer posteten Prominente Videos, in denen sie ironisch bis satirisch gegen die anhaltenden Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern protestieren. Mit dabei waren Promis wie Jan Josef Liefers, Meret Becker, Volker Bruch, Heike Makatsch, Wotan Wilke Möhring, Ulrike Folkerts und viele mehr.


H.P. Baxxter verrät, warum er keine passende Freundin findet

In einem neuen Interview mit dem Radiosender „MDR JUMP“ hat Scooter-Leadsänger H.P. Baxxter verraten, was ihm in puncto Beziehung wichtig sei und warum er Schwierigkeiten habe, die passende Freundin zu finden. Im Weg stehe dabei nicht zuletzt auch er selbst: „Ich möchte mit mir auch nicht zusammen sein. Ganz ehrlich!“, so der 57-Jährige. Warum es mit einer festen Beziehung aktuell nicht klappt, erklärte H.P. Baxxter unter anderem so: „Wenn du so vielseitig bist, dann wird es schon schwer. Wenn du nicht nur auf eine Musikrichtung stehst oder nur auf Chic oder mehr auf Underground. Es gibt ja so viele Facetten…
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