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So sorgte ein Hashtag bei Fans von R.E.M. für Reunion-Verwirrung

Natürlich können auch wir nicht verhehlen, dass es uns wahnsinnig freuen würde, wenn R.E.M. noch einmal auf die große Bühne der Rockmusik zurückkehrten. Doch wie Michael Stipe erst vor kurzem im Gespräch mit ROLLING-STONE-Redakteurin Birgit Fuß im Venue Berlin sagte, ist die Chance, dass dies jemals passiert, ausgesprochen gering.

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Dennoch glaubten Tausende von Anhängern der Band am Wochenende, dass ihr Schwein pfeift, als bei Twitter von einem Moment auf den anderen unter den Trendig-Topics der Hashtag #rem auftauchte. Hatten R.E.M. nicht 2011 auch von einem Tag auf den anderen „Good Bye“ gesagt? Da wäre es doch ebenso stilvoll, genauso überraschend wieder zurückzukommen.

R.E.M. live in Milton Keynes 1995

„Gut zu wissen, dass es Michael Stipe gut geht“

Doch die Enttäuschung der meisten enthusiastischen R.E.M-Fans, die es mit den manchmal zynischen Praktiken des Internets wohl eher nicht so oft zu tun haben und zudem der Musik einer jüngeren Generation gegenüber (gelinde gesagt) nicht ganz so aufgeschlossen sind, waren maßlos enttäuscht, als sie erfuhren, warum bei Twitter plötzlich ‚R.E.M.‘ trendete.

Auf der neuen Scheibe von Teen-Star Ariana Grande gibt es einen Song, der „R.E.M.“ heißt. Er hat mit Michael Stipe, Peter Buck, Mike Mills und Bill Berry allerdings herzlich wenig zu tun. Eher handelt er vom (möglicherweise) feuchten Traum eines unsterblich verliebten Mädchens. In den Lyrics heißt es mehr als eindeutig: „Mhmm, last night, boy, I met you, yeah/When I was asleep (sleep)/You’re such a dream to me, mhm, woah/And it was on a day like this, yeah/If you can believe, if you can believe (if you can believe)/Mhm, you’re such a dream to me“. Das sorgte auf Twitter für Aufregung – auch weil es sich um ein Duett mit Beyoncé handelt.

Aber auch für R.E.M.-Fans gilt: Man wird ja wohl noch träumen dürfen. Immerhin gibt es auch gute Nachrichten! Demnächst erscheint wohl ein neues Boxset, das Live-Aufnahmen aus den 80ern bei der BBC präsentiert. Offizielle Bestätigung gab es dafür aber bislang noch nicht. Gesichert erhältlich ist allerdings ein sehr erwerbenswerter Band mit Fotografien von Michael Stipe.

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Brian Rasic Getty Images

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