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#allesdichtmachen: Volker Bruch und Kolleg*innen verteidigen die Aktion


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Der Schauspieler Volker Bruch (Babylon Berlin) hat sich gemeinsam mit anderen Kolleg*innen zur Aktion #allesdichtmachen bekannt. Er verteidigt die Kritik an der Regierung und bezeichnet die umstrittene Partei Die Basis als interessant.

Volker Bruch: Kritik ist eine Form der Rückmeldung

Eine kleine Gruppe von Schauspieler*innen um den Babylon Berlin-Star hat sich gemeinsam mit ihm ebenfalls öffentlich zur Video-Aktion geäußert und verteidigt das Projekt. Unser Ziel war, die Kritik an den Maßnahmen aus dieser als extremistisch gebrandmarkten Ecke zu holen, sagte Bruch in einem Interview mit der Welt am Sonntag.

Ebenfalls am Gespräch beteiligt waren die Schauspielerinnen Miriam Stein, Nina Gummich und Karoline Teska. Bruch: Kritik ist ja nicht nur für uns Künstler wahnsinnig wichtig, sondern auch für die Politik. Sie ist eine Form der Rückmeldung, die es ermöglicht, nachzujustieren. Und: Es gebe Leute, „die sich jetzt trauen, etwas zu sagen, weil wir das getan haben.

Volker Bruchs #allesdichtmachen-Video: 

Interesse an Querdenker-Partei?

Bruch fügte außerdem hinzu, dass er den basisdemokratischen Ansatz von der Partei Die Basis interessant finde. Ihn habe die öffentliche Skandalisierung um einen angeblich von ihm gestellten Mitgliedsantrag gewundert. Er sagte dazu: Für mich sind hier die Inhalte ausschlaggebend. Ich muss nicht mit allen Menschen in allen Punkten einer Meinung sein, aber wenn man sich gemeinsam auf unterstützenswerte Inhalte einigt, kann man sich auch gemeinsam dafür einsetzen, so Bruch. Grundsätzlich sei eine Parteizugehörigkeit für ihn etwas sehr Persönliches.

Über #allesdichtmachen

Unter dem Hashtag #allesdichtmachen kritisierten unter anderem Ulrich Tukur, Jan Josef Liefers und Volker Bruch die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung und sorgten damit für eine kontroverse Debatte. Nach aktuellem Stand haben 21 von 51 Schauspielerinnen und Schauspieler, darunter Heike Makatsch, Richy Müller und Meret Becker, ihre Beiträge nach heftiger Kritik wieder zurückgezogen.


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