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„Asterix“-Zeichner Albert Uderzo ist tot

Der Zeichner der weltweit bekannten „Asterix“-Comics, Albert Uderzo, ist tot. Das teilten die Nachrichtenagentur AFP und die französische Tageszeitung „Le Monde“ unter Berufung auf seine Familie mit.

Sein Tod stehe nicht im Zusammenhang mit der starken Verbreitung des Coronavirus, heißt es in dem Bericht. Uderzo sei bei sich zu Hause in Neilly in Frankreich an einem Herzinfarkt gestorben. Seit Wochen sei er bereits sehr erschöpft gewesen.

Gemeinsam mit Autor René Goscinny hatte Uderzo 1959 die Comic-Reihe um ein kleines gallisches Dorf aus der Taufe gehoben, das Widerstand gegen die Besetzung durch Truppen des Römischen Reichs leistet und mit seinen Helden Asterix und Obelix, dem Druiden Miraculix, allerhand schrägen Figuren und vor allem feinem satirischem Witz, die Comicwelt im Sturm eroberte und eine der meistverkauften Heftserien der Welt entwickelte.

Geniale Zusammenarbeit mit René Goscinny

Der in sehr armen Verhältnissen 1927 als Kind italienischer Einwanderer geborene Uderzo verdiente sein erstes Geld als Mechaniker und Kuhhirte, bevor er zum Zeichner wurde. In Frankreich fand er mit seiner Familie eine neue Heimat.

Erste Comics veröffentlichte er bereits 1948 gemeinsam mit Texter Jean-Michel Charlier („Belloy, Ritter ohne Rüstung“, später in den 60ern auch „Mick Tangy“). 1951 lernte Uderzo seinen kongenialen Partner René Goscinny kennen, der zwar auch zeichnete, aber wie sich schnell herausstellte vor allem ein ausgezeichneter Autor war.

Zeichnung von Asterix und Obelix

Gemeinsam bündelten sie ihre Talente. Goscinny entwarf hinreißend humorvolle Szenarien, Uderzo fand mit der Zeit – auch inspiriert von Micky-Maus-Comics etwas von Floyd Gottfredson – zu einem immer feineren Strich, der hintersinnige Details gekonnt in den Vordergrund rücken konnte.

So entstanden Abenteuer von Pit Pistol, Luc Junior, dem Indianer Umpah-Pah, Benjamin und Benjamine und ab 1959 die inzwischen legendäre Asterix-Reihe. Beide erhielten nicht nur frenetischen Leserzuspruch, sondern wurden für ihre komplexen Gesellschaftsparodien, die unter dem Deckmantel der historischen Gallier-Fantasie nur noch prägnanter erschienen, von Kritikern hoch gelobt.

Uderzo führte Asterix nach Goscinnys Tod alleine weiter

In Deutschland wurden die frühen Werke Uderzos, die neben Asterix bestand hatten, erst Anfang der 80er öffentlich gemacht. Nach dem Tod Goscinnys im Jahr 1977 arbeitete der Zeichner allein an den „Asterix“-Bänden weiter. Während sich die Bände nach wie vor wie warme Semmeln verkauften, monierten viele Beobachter, dass die Geschichten weniger scharfsinnig waren und an Komplexität einbüßten.

--- picture alliance/dpa


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