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„Ich bin der Präsident, er ist der Boss“: Obama verleiht Springsteen Friedensmedaille

Am Dienstag (22. November) hat Barack Obama im Weißen Haus das letzte Mal in seiner achtjährigen Laufbahn als US-Präsident einen Preis vergeben. Die alljährlich verliehene „Medal of Freedom“, die ziviles Engagement würdigt, ging u.a. an Diana Ross, Tom Hanks, Robert De Niro, Robert Redford, Michael Jordan – und Bruce Springsteen.

Während der Zeremonie ging Obama zu jedem einzelnen Preisträger und hängte ihnen die Friedensmedaille um den Hals. Die meiste Zeit beschäftigte er sich allerdings mit Sänger Springsteen. Man sah deutlich, dass der US-Präsident gerührt davon war, seinem langjährigen Unterstützer und Freund aus New Jersey diesen Preis zukommen lassen zu können.

Obama hielt sich am längsten mit seinem Freund Springsteen auf

„Seit mehreren Jahrzehnten hat uns Bruce Springsteen auf eine Reise mitgenommen, die Themen wie Ehrgeiz und Ungerechtigkeit, Leidenschaft und Schmerz, das einfache Glück und vereinzelten Herzschmerz des täglichen Lebens in Amerika gleichermaßen kreuzte“, so Obama, bevor er zu einem Satz kam, der wohl mehr als auf der Hand lag: „Ich bin der Präsident, er ist der Boss.“

US-Präsident Barack Obama umarmt seinen Freund und Wegbegleiter Bruce Springsteen
US-Präsident Barack Obama umarmt seinen Freund und Wegbegleiter Bruce Springsteen

Obama würdigte das Durchhaltevermögen des Musikers („mit fast 70 Jahren spielt er immer noch 4-stündige Konzerte“) und zeigte sich nachdenklich, ob er ihm die Medaille wirklich schon zu diesem Zeitpunkt verleihen sollte („wir hoffen, dass er noch viele Jahre, wie er es sagt, ein ‚Gefangener des Rock’n’Rolls‘ bleiben wird“). Die Songs „Youngstown“, „Streets of Philadelphia“ und „Devils and Dust“ bezeichnete der US-Präsident in seiner Rede als „Hymnen unseres Amerikas, als Wahrheit über das, was wir sind und als Traum über das, was wir sein könnten.“

Die Auszeichnung wird seit 1963 Personen verliehen, die einen bedeutenden Beitrag „für die Sicherheit oder das nationale Interesse der USA, den Weltfrieden und kulturelle oder andere bedeutsame öffentliche Belange“ geleistet haben. Obama bezeichnete die Preisträger in diesem Jahr als „eindrucksvolle Truppe“ und ergänzte staatsmännisch: „Jeder auf dieser Bühne hat mich auf eine sehr mächtige, persönliche Art berührt, auf eine Art, die sie sich wahrscheinlich gar nicht vorstellen können.“

Sehen Sie hier die vollständige Verleihung im Video

SAUL LOEB AFP/Getty Images


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