Barry Gibb: Die 13 besten Songs
Von „Stayin’ Alive“ bis „Guilty“ – die 13 unvergesslichen Songs, die Barry Gibb und die Bee Gees zur Pop-Legende machten.
Als Songwriter, Sänger und Allround-Talent hat Barry Gibb Spuren in nahezu jedem Stil der Popmusik hinterlassen. Gibt es einen anderen Künstler, dessen Songs von Ol’ Dirty Bastard, Barbra Streisand und Beyoncé gleichermaßen zu Hits wurden? Wohl kaum. Hier sind 13 seiner größten musikalischen Momente.
Die frühen Jahre: Harmonie und Herzschmerz
Bee Gees – „New York Mining Disaster 1941” (1966)
Der Durchbruchshit der Bee Gees prägte ihren frühen Stil mit übertriebenen Balladen, in denen Barry und Robin ihre Stimmen zu zweistimmigem Leid vereinen. Der Song diente David Bowie als Vorlage für „Space Oddity“. Ein deutlicher Beweis für seinen Einfluss.
Bee Gees – „Born a Man“ (1967)
Normalerweise denkt man bei Barry Gibb nicht an Blues, aber diese Kuriosität zeigt ihn in bester Rocklaune. Als hätte er ein Wochenende lang nur Stones gehört und beschlossen, sich in Mick Jagger zu verwandeln.
Psychedelische Phase und Soul-Emotionen
Bee Gees – „World“ (1968)
Ein unterschätzter Klassiker. Düster, psychedelisch und mit einer der unheimlichsten Gesangsleistungen Barrys. Der Text klingt wie aus einer Irrenanstalt und könnte auch Syd Barrett gefallen haben.
The Flying Burrito Brothers – „To Love Somebody“ (1970)
Gram Parsons machte den Song zu einem Hippie-Country-Soul-Herzschmerz. Ursprünglich für Otis Redding gedacht, brachte Parsons Version die ganze Tragweite von Gibbs Songwriting hervor.
Aufstieg zu Superstars
Bee Gees – „How Can You Mend a Broken Heart” (1971)
Nach einer zweijährigen Pause lieferten die Bee Gees hier ihren ersten US-Nummer-1-Hit. Eine Ballade so emotional, dass selbst Al Green sie coverte.
Bee Gees – „Nights on Broadway” (1975)
Ihr Comeback – dunkel, treibend, urban. Barry wandert durch das nächtliche New York, zwischen Disco und Verzweiflung. Der „Taxi Driver“ der Tanzfläche.