Billie Eilish beschimpft Elon Musk als „erbärmlichen Feigling“

Billie Eilish attackiert Elon Musk auf Instagram wegen seines Milliardenvermögens und fordert gerechtere Umverteilung.

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Billie Eilish hat Elon Musk öffentlich wegen seines immensen Vermögens und mangelnder sozialer Verantwortung kritisiert.

Nur zwei Wochen nachdem sie bei den WSJ Innovator Awards Milliardäre aufgefordert hatte, ihr Geld „an Menschen in Not zu geben“, kommt Musk dem Titel des ersten Billionärs der Welt erneut ein Stück näher. Dank eines unrealistischen Vergütungspakets von Tesla.

Damals sagte Eilish in ihrer Dankesrede: „Keine Abneigung, aber ja – gebt euer Geld weg.“ Obwohl Musk nicht anwesend war, richtete sie nun eine klare Botschaft an ihn.

Billie Eilishs Wutausbruch auf Instagram

In ihren Instagram-Stories teilte Eilish mehrere Infografiken der Aktivistenbewegung „My Voice, My Choice“, die Möglichkeiten aufzeigen, wie Musk seinen immensen Reichtum umverteilen könnte. Auch wenn der Tech-Mogul den Billionenstatus technisch noch nicht erreicht hat – Teslas Marktwert müsste dafür auf 8,5 Billionen Dollar steigen – bieten die Grafiken realistische Ansätze für eine gerechtere Verteilung.

„Fucking pathetic pussy bitch coward“ („verdammter erbärmlicher Feigling“), schrieb Eilish zu den geteilten Beiträgen.

„Mit 40 Milliarden pro Jahr könnte Musk den Welthunger beenden“

Einer der Posts zeigte, dass Musk innerhalb von fünf Jahren den Welthunger beenden könnte, wenn er jährlich 40 Milliarden Dollar investierte. Weitere Optionen: sauberes Trinkwasser weltweit für 140 Milliarden Dollar pro Jahr über sieben Jahre, den Schutz von über 10.000 bedrohten Tierarten für 1 bis 2 Milliarden jährlich oder den Wiederaufbau Gazas und anderer zerstörter Gebiete im Westjordanland für 53,2 Milliarden Dollar.

Eilishs Botschaft: Musk werde vermutlich keines dieser Dinge tun – und genau das sei das Problem.

Eilish spendet selbst Millionen

Bei den WSJ Innovator Awards kündigte die Sängerin an, 11,5 Millionen Dollar aus ihrer Hit Me Hard and Soft-Tour an verschiedene Organisationen und Wohltätigkeitsprojekte zu spenden. „Es gibt hier ein paar Leute, die viel mehr Geld haben als ich“, sagte sie damals. „Wenn Sie Milliardär sind – warum sind Sie ein Milliardär?“

Ungleichheit wächst weiter

Ein Bericht der Hilfsorganisation Oxfam aus dem Jahr 2024 verdeutlicht die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich seit Beginn der Pandemie 2020. „Die enorme Konzentration globaler Konzern- und Monopolmacht verschärft die Ungleichheit in der gesamten Wirtschaft“, heißt es darin. Unternehmen würden durch Ausbeutung von Arbeitskräften, Steuervermeidung, Privatisierung staatlicher Strukturen und Klimazerstörung „immer mehr Reichtum für ihre reichen Eigentümer anhäufen“.

Oxfams Forderung: „Um extreme Ungleichheit zu beenden, müssen Regierungen die Macht der Milliardäre und Konzerne radikal neu verteilen – zurück zu den Menschen.“