„Black Mirror: Bandersnatch“: Will Poulter verabschiedet sich nach Shitstorm von Social Media


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„Black Mirror: Bandersnatch“-Schauspieler Will Poulter hat seinen Abschied aus den sozialen Medien verkündet. Per Twitter teilte der 25-Jährige, im Netflix-Film in der Rolle des Programmierers Colin zu sehen, seine Entscheidung mit – er wolle sich um seine „psychische Gesundheit“ kümmern.

Der Brite schreibt, er befinde sich im ständigen „Kampf“, um die positiven und negativen Kommentare zu „Bandersnatch“ und seiner Rolle auszubalancieren. „Das Gute gilt es zu genießen, das Schlechte am besten zu vermeiden. Damit beschäftige ich mich schon seit einer ganzen Weile. Um auf meine geistige Gesundheit zu achten, ist es nun an der Zeit, meine Beziehung zu den sozialen Medien zu verändern.“

Bandersnatch: Gemischte Kritiken

„Ich möchte nicht undankbar erscheinen, über den Zuspruch freue ich mich sehr. Ich will auch nicht, dass meine Entscheidung sich auf die Firmen auswirkt, mit denen ich zusammenarbeite.“ Er schreibt, er werde weiterhin Posts veröffentlichen: „@AntiBullyingPro @leap_cc @MayMeasure and @bptcompany among others“ – Organisationen, die sich für Gesundheit und gegen Hetze einsetzen. Poulter spricht von einem „alternativen Pfad“, den er nun einschlage.

„Ich hoffe, dass durch meine künftigen Aktivitäten ein neuer Fokus verdeutlich wird, der jedem nützt. In Liebe, Will.“ Der interaktive „Black Mirror“-Film erhielt gemischte Kritiken. Manche Kritiker schossen sich auf Will Poulters Darstellung des nerdigen Colin ein, dessen Aussehen sowie die „Pac-Man-Rede“, nach der Computerspiele Teil einer Verschwörung sind. Andere bezeichnen Poulter als herausragenden Mimen seiner Generation, wie zuletzt für das Drama „Detroit“.

Will Poulter auf Twitter:

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