„Breaking Bad“ als Vorbild: Studenten lösten Leiche in Säurebad auf

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„Breaking Bad“ als Vorbild: Studenten lösten Leiche in Säurebad auf

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Am Montag (10. August) entdeckte die Polizei in der französischen Stadt Toulouse den Leichnam einer 23-jährigen in deren Wohnung. Doch in welchem Zustand sie die angehende Kunsthistorikerin vorfanden, erschreckte die Beamten zutiefst. Sie befand sich in einem Plastikeimer, der randvoll mit Säure gefüllt war.

Die Ermittler waren auf die Suche nach der Frau gegangen, weil ihre Mutter sie als vermisst gemeldet hatte. Nur wenig später nach dem grausigen Fund konnte die Polizei erste Tatverdächtige festnehmen, die ihre Schuld auch gleich eingestanden.

Die mutmaßlichen Täter, die zwischen 19 und 22 Jahre alt sind, gaben an, dass sie sich für den Mord von „Breaking Bad“ inspirieren lassen haben. In der inzwischen abgeschlossenen AMC-Serie wurde mehrmals gezeigt, wie Leichen mittels ätzender Säure aufgelöst wurden, damit man den Protagonisten der Handlung ihren Mord nicht nachweisen konnte.

Studenten, die in die Partyszene abdrifteten und Drogen verkauften

Wie „Le Monde“ berichtet, sollen die Täter das Opfer mit Amphetaminen versorgt haben. Am 26. Juli betraten sie mutwillig die Wohnung der Frau, weil sie ihnen einen höheren Geldbetrag schuldete. Dabei kam es nach Angaben der Polizei zu einem Streit, bei dem die Männer mit Brecheisen und Schlagring auf das Opfer einschlugen und sie so töteten. Danach ließen sie den Leichnam zunächst in der Wohnung liegen. Schließlich bekamen die Männer aber die Idee, genauso wie Walter White und Jesse Pinkman zu handeln und den Körper zu zerstückeln und ihn dann in einem Säurebad zu zersetzen.

Wie Walter White hatten die laut Anwalt „hervorragenden Studenten“ ein geregeltes Leben, bis sie in die Party-Szene hineintrieben und ihr Geld mit dem Verkaufen von Drogen verdienten.

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