Brian May: Videobotschaft nach Herzinfarkt – „wie meine eigene Beerdigung“


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Brian May zeigt sich von den Genesungswünschen nach seinem Herzinfarkt tief bewegt. Auf seiner Instagram-Seite meldete sich der Musiker mit einer Videobotschaft bei seinen Anhängern – und erklärt, dass es durch all die Nachrichten und guten Wünsche so angefühlt habe, als ob er gerade seine eigene Beerdigung erlebt hätte.

„Ich bin überwältigt“


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„Ich bin überwältigt, wirklich mehr als bewegt von all der Liebe und der Unterstützung, die ich nach den Presseberichten erfahren habe. Wie ihr seht, bin ich okay“, erklärt der 72-Jährige in dem Video. „Das mag sich sehr seltsam anhören, aber ich fühle mich irgendwie so, als wäre ich gestorben, und konnte dennoch zur Beerdigung kommen und all die Hommagen und dergleichen erleben“.

„Das denke ich mir oft bei Beerdigungen: All diese Leute kommen und sagen diese wunderbaren Dinge über die Person, die gestorben ist – aber die kann es gar nicht hören“, so May weiter. „Deshalb bin ich froh, dass ich es hören durfte. Mein Leben ist also vollständig. Es tut mir leid, dass das seltsam klingt, aber ich weiß nicht, ich kann es mit nichts vergleichen.“

May gibt sich optimistisch und dankbar

Abschließend beruhigt die Gitarrenlegende ihre Fans: „Ich lasse es ruhig angehen, nehme all die richtigen Medikamente und mache die Physio und den ganzen Rest“, verspricht May — und erklärt optimistisch: „Ich werde also bald voll funktionsfähig sein. Aber danke, danke, danke – das ist alles, was ich sagen kann – für die fantastische, fantastische Liebe, die ihr mir entgegenbringt“.

Gesundheitliches Pech in den letzten Wochen und Monaten

May hatte sich nach einem Unfall, den er im heimischen Garten hatte, den großen Gesäßmuskel (Gluteus Maximus) „in Stücke“ gerissen. „Ich hatte das Gefühl, dass der Schmerz meine Persönlichkeit eingenommen hat“, schrieb er kürzlich auf seinem Instagram-Account. „Ich wachte auf und fühlte, dass ich quasi zu meinem Schmerz geworden war, und ich kämpfte darum, wieder in meinen Körper zurückkehren zu können.“ Danach habe May jenen „kleinen Herzinfarkt“ erlitten, der ihn fast das Leben gekostet hätte.



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