Chinesische Regierung verbietet Auftritte von Bon Jovi

Obwohl schon die ersten Tickets verkauft waren, untersagt die chinesische Regierung Auftritte von Bon Jovi in Beijing und Shanghai.

Chinesische Rockfans waren außer Rand und Band, als die Ticketverkäufe für Bon Jovis Konzerte in Shanghai und Beijing starteten. Es sollte eine Premiere für die Band sein, die bisher noch nie in China gespielt hatte. Doch nun haben chinesische Behörden dem Vorhaben den Riegel vorgeschoben.

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Laut der „Financial Times“ liegt der Grund für das plötzliche Verbot möglicherweise bei einem Bühnenbild, welches die Band 2010 bei einem Gig in Taiwan nutzte. Dort war im Hintergrund der Dalai Lama zu sehen – und das passt der chinesischen Regierung absolut nicht, weswegen sie kurzentschlossen die Gigs untersagte.

Große Enttäuschung für die Band

Für die Band wird das eine enorme Enttäuschung sein, freuten sich die Mitglieder doch ganz besonders auf diese Termine. So sang Frontmann Jon Bon Jovi im August extra das beliebte Liebeslied ‚The Moon Represents My Heart’ auf Mandarin, um seinen chinesischen Fans vorab ein Geschenk zu bereiten.

Es ist nicht das erste Mal, dass in China Musikern untersagt wird, aufzutreten. Maroon 5 mussten im Juli ihre Gigs in Shanghai canceln, weil eines der Mitglieder der spirituellen Leitfigur eine Geburtstagsnachricht via Twitter sandte. Ähnlich erging es Oasis, die ihre Auftritte absagen mussten, nachdem Noel Gallagher bei einem „Befreit Tibet“-Konzert in New York auftrat.

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