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Chuck Berry und „Maybellene“: Die Geburtsstunde des Rock


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Wie wäre es, wenn man die Country-Musik mit dem Blues mischen würde?

Und dann – und das ist das Wichtigste – den Blues ganz nach oben treiben? Das Ergebnis wäre „Maybellene“, die Rock-&-Roll-Gründungshymne. Berry basierte sie auf einer Heuhaufenmelodie, die er liebte – dem Bob-Wills-Klassiker „Ida Red“. Aber er erfand etwas Neues: Das Chuck-Berry-Riff, einen revolutionären Sound.

Er änderte Idas Namen in Maybellene und türmte seine Poesie über schnelle Autos und Mädchen auf: „As I was motorvating over the hill/I saw Maybellene in a Coupe De Ville.“ Die gesamte amerikanische Musik ist irgendwo in dieser Gitarre.

„Maybellene“ gehört zu den von ROLLING STONE gewählten 100 besten Debüt-Singles aller Zeiten.

TV-Tipp: Chuck Berry

Arte zeigt am Freitag (03. Juni) eine Hommage auf Chuck Berry. Mit dabei ist die Dokumentation „Chuck Berry“ (21:55 Uhr) und „Chuck Berry: Brown-Eyed Handsome Man“ (23:35 Uhr) mit Coverversionen von den Beatles, den Rolling Stones, Bruce Springsteen, Jimi Hendrix, Tom Petty und vielen mehr. Beide Specials sind auch in der Arte-Mediathek zu sehen.