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Die besten Jazz-Alben aller Zeiten: Miles Davis – „Kind of Blue“


Den Jazz-Einstieg für jedermann gibt es nicht. Post-Punk-Fans mag Monks kratzbürstiger Tastensinn reizen, und für Grindcore-Sozialisierte gibt es schließlich Brötzmanns „Machine Gun“.

„Kind of Blue“ kriegt uns alle

Für Miles spielten die meisten Hardbopper damals zu viel, zu lang und zu schnell. Seine Lösung: modales Spiel statt Akkordhektik, Midtempo, viel Luft zwischen den Noten.

Zu den Sessions brachte er nur einige Skizzen, doch die Wahl des Ensembles war eine kompositorische Glanzleistung. Cannonballs Blues trifft auf Tranes waghalsige Läufe, Bill Evans setzt impressionistische Akzente, und Miles’ Trompete hält die Zügel fest. Heute verblüfft, wie aufgeräumt und unbeschwert vom historischen Gewicht dieses Giganten-Sextett miteinander swingt. Für Drummer Jimmy Cobb war es „just another date“.

Weitere Highlights


Jazz-Legende Jimmy Cobb ist tot

Jimmy Cobb – einer der großen Schlagzeuger des Jazz – ist tot. Der Musiker verstarb am 24. Mai 2020 im Alter von 91 Jahren in New York. Letztes lebendes Mitglied von Miles Davis' „Kind Of Blue“ Cobb war das letzte lebende Mitglied des Ensembles, das mit Miles Davis dessen wegweisendes Album „Kind Of Blue“ – eines der größten Jazz-Alben aller Zeiten – einspielte. https://www.youtube.com/watch?v=zqNTltOGh5c  Zusammenarbeit mit Größen der Jazzgeschichte Wilbur James Cobb wurde am 29. Januar 1929 in Washington, D.C. geboren. Er erlernte das Schlagzeugspiel an der Highschool in Boston, das Meiste brachte er sich autodidaktisch teil. Cobb arbeitete im…
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