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Die 100 besten Debütsingles aller Zeiten: Die komplette Liste


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Eine Debütsingle ist der erste Satz in einer Unterhaltung, die nie enden soll, denn eine Band zu hören, die es direkt beim ersten Mal richtig macht, ist eine der wunderbarsten Dinge in der Musik. Anders als bei Debütalben gibt es eine Grauzone bei der Bestimmung, was Debütsingles ausmacht. Der amerikanische ROLLING STONE entschied für diese Liste, dass Solo-Debüts bekannter Künstlerinnen und Künstler nicht zählen (Klassiker wie Lauryn Hills „Doo-Wop (That Thing)“ oder Snoop Doggs „Who Am I (What’s My Name“).

Singles von Bands jedoch, die etablierte Musikerinnen und Musiker enthielten (Public Image Ltd.), wurden zugelassen, ebenso wie solche, die unter anderem Namen bereits veröffentlicht hatten (Grateful Dead, CCR, New Order). Außerdem erhielten einige weniger bekannte Bands einen Platz, die nicht im Radio rauf und runter liefen. Die entstandene Liste orientiert sich stark an Songs, die das Fundament großer Karrieren bildeten, obwohl sich auch ein paar One-Hot-Wonders eingeschlichen haben.

100. Billy Ray Cyrus: „Achy Breaky Heart“

Lil Nas X wusste genau, was er tat, als er Billy Ray Cyrus für einen Remix von „Old Town Road“ rekrutierte. Bereits 1992 hatte Cyrus mit seiner eigenen Debütsingle der Countrymusik den Weg geebnet. Seine Aufnahme von Don Von Tress „Achy Breaky Heart“ – eine alberne, grinsende Honky-Tonk-Melodie, die aus zwei sich wiederholenden Akkorden besteht – wurde zu einem massiven Crossover-Knaller und löste ein weltweites Interesse am Line Dance aus. Zur Bestürzung der überzeugten Traditionalisten jedoch. Diese Leute waren eindeutig in der Minderheit, da „Achy Breaky Heart“ die Nummer vier der Charts erreichte, Platin gewann und dazu beitrug, die Entwicklung der Country-Musik zu verändern.


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99. The Zombies: „She’s Not There“

Einer der eingängigsten Hits der British Invasion und einer der innovativsten dazu, der mit seinem luftigen Groove den Beatlesque-Jubel abdrängt Colin Blunstones trübsinnige Darbietung, Rod Argent’s gruselige Orgel und ein spiralförmiger jazziger Breakdown schienen bereits auf die psychedelischen Möglichkeiten hinzudeuten, die die Zombies einige Jahre später auf ihrer klassischen LP „Odyssey and Oracle“ erkunden sollten. „Als ich ‚She’s Not There‘ schrieb und spielte, war das Letzte, woran ich dachte, Jazz oder Miles“, sagte Argent, „aber diese Dinge drangen durch.“



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