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Highlight: Coldplay: Alles zum neuen Album – Tour erst in drei Jahren?

Coldplay: Bassist Guy Berryman zeigt mit Werbe-Video, dass er ein reicher Lackaffe ist

Coldplay gehören zu den erfolgreichsten Bands des Planeten. Millionen verkaufter Platten und vor allem inzwischen gigantische Live-Tourneen spülten Millionen-Umsätze in die Kassen. Das machte natürlich auch die Musiker Chris Martin, Will Champion, Jonny Buckland und Guy Berryman zu reichen Menschen.

Letzterer weiß den Reichtum durchaus zu schätzen und nutzt ihn aus, um einigen kostspieligen Hobbys zu frönen. Der Bassist gehört zu den umtriebigsten Autosammlern auf der Insel, bringt ein eigenes Automagazin („Road-Rat“) heraus. In der Szene, der man sich nur angehörig fühlen darf, wenn man etwas Ahnung von älteren Boliden und auch das nötige Kleingeld hat, ist der Musiker ziemlich beliebt.

Vielleicht auch deshalb ließ er sich für die Edelmarke Lamborghini vor den Karren spannen, um über seine erotische Faszination für die kühnen Kurven solcher Luxusvehikel zu sprechen. Er erdreistet sich sogar, den Herstellungsprozess von Musik mit dem Bau von Autos zu vergleichen. Für das ironiefreie Werbevideo darf Berryman natürlich auch kräftig aufs Gaspedal treten, damit der Motor schön sexy schnurrt.

„Look at all the people/Going after money“

In den letzten Jahren hat sich der 41-Jährige eine spektakuläre Sammlung von schönen, leistungsfähigen Sportschlitten angeschafft. Sein Vermögen wird laut Wikipedia auf 82 Millionen Pfund (etwa 93 Millionen Euro) geschätzt. Mit Wertgegenständen mehrt er auch gerne seinen Ruhm und Reichtum. So soll Berryman ebenfalls eine wertvolle Sammlung von Leica-Fotoapparaten besitzen und mit seinem Bruder Mark kauft und verkauft er Antiquitäten.

Natürlich kann man mit seinem Geld machen, was man will. Aber waren Coldplay nicht einstmals mit Songs wie „Such A Rush“ angetreten, sich gegen den Lauf der Welt zu stellen, sie für einen Moment zu verlangsamen? Darin heißt es so schön: „Look at all the people/Going after money/Far too many people/Looking for their money/Everybody’s out there/Trying to get money.“


Interview mit „Hipgnosis“-Gründer Aubrey Powell: „'Dark Side of the Moon' ist gar nicht mein Lieblingscover“

Die britische Grafikagentur Hipgnosis entwarf von Ende der 60er- bis Mitte der 80er-Jahre eine große Zahl von Covern, die aus einfachen LP-Hüllen Kunstwerke machten. Der heute 72-jährige Aubrey Powell, der gemeinsam mit seinem Kollegen Storm Thorgerson die Agentur gründete, erinnert sich an einige seiner bahnbrechenden Arbeiten. Ihr Cover des Pink-Floyd-Albums „The Dark Side Of The Moon“ ist weltberühmt. Was fasziniert die Menschen seit 46 Jahren daran? Das Motiv repräsentierte Pink Floyd, und es repräsentierte Pink Floyd zu dieser ganz bestimmten Zeit. Pyramide und Spektralfarben repräsentierten die Musiker? Denken Sie an Pink Floyd vor „Dark Side“, vor 1973. Sie waren ein…
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