Vor 35 Jahren im Kino

„Conan der Barbar“: 11 Fakten, die Sie noch nicht kannten


von

1. Der Regisseur

John Milius 2008

John Milius, der Outlaw des New Hollywood, war ein begnadeter Autor, belieferte die Drehbücher von „Der weiße Hai“ (Quints Rede über die U.S.S. Indianapolis) und „Apocalypse Now“ („ … Napalm am Morgen“) mit griffigen Sätzen. Sein Debüt als Filmemacher war die  Abenteuergeschichte „The Wind and The Lion“ (1975) mit Sean Connery als marokkanischer Berberfürst, der nach der Entführung einer Amerikanerin ins Visier der US-Außenpolitik gerät. Mit „Big Wednesday“ (1978) illustrierte Milius das Milieu um kalifornischer Surfer, deren Leben einen Schatten durch den drohenden Einzug zum Vietnamkrieg bekommt.

„Conan Der Barbar“, mit Arnold Schwarzenegger in seiner ersten großen Rolle, war als Action- und Ausstattungsfilm nicht nur maßgeblich für die Achtziger, er ist bis heute auch eines der religionskritischsten Werke, die man vom Sandalen-Kino erwarten konnte.

Bittere Ironie, dass ausgerechnet der ambitionierteste Militärfilm zum Untergang des Waffenfetischisten führte. Milius’ erster Flop war der Kriegsstreifen „Red Dawn“ (1984), der den Widerstand von Highschool-Kids gegen die Invasion der USA durch die Rote Armee erzählt.

2. Der Autor

1986: Oliver Stone mit Familie

Milius schrieb das Script nicht alleine, den Job übernahm er gemeinsam mit Oliver Stone. Heute ist der 73-Jährige vor allem als krawalliger Filmemacher bekannt, bekam Regie-Oscars für „Platoon“ und „Geboren am 4. Juli“. Im Jahr 1982 noch hatte Stone vor allem als Autor einen Namen. Für sein Drehbuch zu „Midnight Express“ erhielt er 1979 seinen ersten Academy Award.

3. Der Soundtrack

Basil Poledouris 1999

Basil Poledouris’ Score gilt als einer der besten aller Zeiten, ohne je für einen großen Preis auch nur nominiert worden zu sein (okay, es gab eine Nominierung für den „Saturn“-Award). Die martialischen Fanfaren von „Anvil Of Crom“ haben sich längst in der Popkultur verewigt, als Einmarsch, Kampfuntermalung oder Satire.

Diese Aufführung dirigierte Poledouris kurz vor seinem Tod:

Alberto E. Rodriguez Getty Images
Donaldson Collection Getty Images
Ron Galella, Ltd. WireImage


„Predator“: Zehn außerirdische Fakten, die Sie über Arnies härtesten Kampf nicht kannten

01. Das Biest Bereits in den 1980er-Jahren glaubte man, dass Hollywood-Außerirdische nicht mehr wirklich überraschend aussehen könnten. Dann kam der „Predator“: halb Rastafari, halb Weißbauch-Echse. Und dann nimmt das Wesen in den letzten zehn Minuten des Films auch noch seinen Helm ab. Das ursprüngliche Design des „Raubtiers“ sah weit mehr nach Reptil aus als der Predator im Film, wie dieses Video zeigt. https://www.youtube.com/watch?v=A1GfUoB0kog 02. Size Matters In der Rolle des Alien war Martial-Arts-Experte Jean-Claude van Damme (1,75 Meter) vorgesehen, dessen Engagement jedoch vorzeitig beendet wurde. Der eigentliche Predator wurde dann Kevin Peter Hall (2,18 Meter). 03. Auf Fantasy abonniert Hall…
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