ROLLING STONE-Ausgabe 07/2019 MIT EXKLUSIVER PHIL COLLINS 7-INCH SINGLE

Da moderieren Joko und Klaas einmal „taff“ und schon läuft’s

Joko und Klaas haben sich am Montag (17. Juni) an der Redaktionskonferenz von „taff“ beteiligt und Texte für die Sendung zusammengestellt. Schließlich hatten sie auch noch die unangenehme Aufgabe, das oft minderbemittelt daherkommende Boulevard-Magazin zu moderieren.

Grund dafür war ihre Niederlage in ihrer eigenen Show „Joko & Klaas gegen ProSieben“ vor einer Woche. Die Premierenausgabe mit zahlreichen Spielen zwischen Witz und Wahnsinn hatten die beiden noch gewonnen. Dafür gab es 15 Minuten Sendezeit zur Prime Time, welche die Spaßvögel für ernste gesellschaftspolitische Statements von einigen jungen Gästen nutzten.

Joko G. Winterscheidt: Das G steht für Gurki auf Amazon.de kaufen

Der Einsatz bei „taff“ war von weniger Seriosität geprägt. Joko und Klaas spielten natürlich bei Nachrichten über Mückenplagen am Ammersee ganz und gar nicht die betont lockeren Moderatoren, sondern überzogen die meisten Beiträge mit ätzendem Zynismus. Beide sprachen von „einer Stunde Fernsehen für junge Leute.“ Klaas wertete das Magazin ab als „Tagesschau für junge Leute“ und später gab es dann noch Pupsgeräusche und einen seltsamen Pärchencheck.

Anzeige

Joko und Klaas und „taff“ – das passt erstaunlich gut

Nach wenigen Minuten konnte man allerdings zu dem Eindruck kommen, dass die beiden Krawallnudeln recht gut zu dem rabiaten Sendekonzept passen – auch wenn es ihnen nicht wirklich gelang, „aktuellsten Tratsch und Klatsch aus der Welt der Promis“ kompetent zu vermitteln.

Den Zuschauern gefiel es auf jeden Fall. „taff“ holte mit Joko und Klaas 550.000 Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren und damit einen schicken Marktanteil von 18,8 Prozent. Keine andere ProSieben-Sendung erreichte am Montag einen höheren Marktanteil. Für gewöhnlich holt die Sendung einen Schnitt von etwas mehr als 14 Prozent.

Anzeige

iPhone XR für 1 €* im Tarif MagentaMobil L mit Top-Smartphone

  • 6,1″ Liquid Retina Display
  • leistungsstarker Smartphone Chip
  • revolutionäres Kamerasystem

Bei der Telekom bestellen

Die besten Soundtracks aller Zeiten: „Suspiria“ von Goblin

Der Film „Suspiria“ (1977) ist neben „Rosso - die Farbe des Todes“ (Profondo Rosso ) der Höhepunkt im Werk von Dario Argento, der das von Mario Bava („Blutige Seide“) begründete Giallo-Kino in eine ästhetisch noch einmal wesentlich anspruchsvollere Dimension überführte. Mit klug zusammengemischten Elementen des Gothic-Horror, Schauereffekten aus der Hammer-Schule, überraschend wenig Blut und einer großen Portion okkultem Firlefanz gelang dem italienischen Regisseur ein abgründiger Schocker, der vor allem auch wegen seiner herausragenden Farbdramaturgie auf ewig in den Listen der besten Horrorfilmen auftauchen wird. Nachträglich zum ersten Teil einer „Mutter-Trilogie“ erhoben, deren Fortsetzungen „Inferno“ (Horror Infernal) und „Die dritte Mutter“…
Weiterlesen
Zur Startseite