Dave Grohl erinnert sich an letztes Gespräch mit David Bowie: „Fuck Off“


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Seit Anfang der Coronakrise teilt Dave Grohl mit seinen Fans auf seinem Instagram-Account „Dave’s True Stories“ wahre Geschichtenn. Bei einem Rockstar wie Grohl ist es nicht verwunderlich, dass darin auch schon eimal die eine oder andere Berühmtheit vorkommt. So berichtete er in seinem jüngsten Post von dem einen – und gleichzeitig letzten Mal –, als Musiklegende David Bowie ihn zum Teufel schickte.

Der Foo-Fighters-Frontmann schrieb in dem Post, dass ihn und der 2016 verstorbene Bowie bis zuletzt eine gute Arbeitsbeziehung verband. Bowie wäre außerdem für Grohl schon immer ein großes Idol gewesen und hätte mit seiner Musik den „Soundtrack seiner Jugend“ ausgemacht. Seine Bewunderung für Bowie sei tatsächlich so groß gewesen, dass er ihn bis zu seinem ersten persönlichen Treffen im Jahr 1997 als eine Art Musikgott ansah, der regelrecht über die Bühnen dieser Welt „schwebte“.

Dave Grohl und David Bowie bei einem Konzert zu Bowies 50. Geburtstag

Das letzte Gespräch

Grohl erinnerte sich auch an das letzte Gespräch, dass er mit Bowie vor dessen Tod führte. Stattgefunden hätte es um das Jahr 2013 herum. Der Frontmann erzählte, wie er den Sänger darum gebeten hatte, mit ihm an einem Track für einen Film zu arbeiten. Bowie allerdings gab ihm den Laufpass, da so etwas „nicht sein Ding“ sei. Ihre Korrespondenz lief noch eine Weile weiter, bis Bowie sich mit dem Satz „In Ordnung, das wäre geklärt, jetzt verpiss dich (fuck off)“ von Grohl verabschiedete. Grohl war im Nachhinein mehr als erleichtert, als er erkannte, dass es sich dabei lediglich um eine scherzhafte Bemerkung seitens Bowies handelte. „Während jeder Muskel in meinem Körper sich von der lähmenden Angst der letzten Minuten löste, versank ich wieder in meinem Wohnzimmersessel“, erinnert sich Grohl und setzt fort: „Halleluja! Endlich konnte ich aufatmen, weil ich wusste, dass David Bowie eigentlich nicht wollte, dass ich mich ‚verpisse‘ (oder vielleicht doch, aber auf die netteste Art und Weise, und selbst das war eine Ehre)“.


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