David Bowie: Die 30 besten und wildesten Duette und Koops

David Bowies 30 stärkste Kooperationen: von Lou Reed über Queen bis Arcade Fire — Ikonen, Geheimtipps und kuriose Team-ups im Überblick.

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Empfehlungen der Redaktion

Nile Rodgers und Stevie Ray Vaughan, „Let’s Dance“ (1983)

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In der Hoffnung, eine kommerziell erfolgreiche Party-Platte zu produzieren, bat Bowie Nile Rodgers, dessen Gitarrenspiel mit Chic den funkigeren Stil des Disco geprägt hatte, sein nächstes Album zu produzieren und die Rhythmusgitarre zu spielen.

Der Groove, den Rodgers kreierte, prägte den Sound der amerikanischen Popmusik der 1980er Jahre. Und verhalf Rodgers zu hochkarätigen Produktionsaufträgen mit Madonna und Duran Duran. Vaughans feurige Leadgitarre ist auf dem gesamten Album „Let’s Dance“ zu hören. Bowie hatte sich beim Montreux Jazz Festival 1982 mit dem jungen Virtuosen angefreundet, da sie beide eine Vorliebe für Texas Blues hatten.

Tina Turner, „Tonight” (1984)

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Bowie war maßgeblich daran beteiligt, Tina Turner Anfang der Achtzigerjahre einen Plattenvertrag bei Capitol Records zu verschaffen, was schließlich zum Blockbuster-Erfolg von „Private Dancer” (1984) führte (auf dem sie seinen Song „1984” coverte).

Im selben Jahr war Turner auf dem beschwingten Titelsong von Bowies „Tonight” zu hören. „Tonight” war ursprünglich als düsterer, kraftvoller Song auf Iggy Pops „Lust for Life” erschienen. Mit Turner belebte er ihn neu und verlieh ihm einen beschwingten Reggae-Charakter. Als sie den Song gemeinsam auf ihrer „Private Dancer”-Tournee aufführten, sangen sie ihn bewegend, während sie langsam tanzten.

The Pat Metheny Group, „This Is Not America” (1985)

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Bowie lieferte impressionistische Texte zu einer Melodie, die der Fusion-Gitarrist Metheny zusammen mit seinem Keyboarder Lyle Mays für den John-Schlesinger-Film „The Falcon and the Snowman“ geschrieben hatte.

Der Song war ein kleiner Hit und passte mit seiner düsteren Stimmung gut zur Geschichte eines ehemaligen CIA-Agenten (Timothy Hutton) und seines kokainsüchtigen Kumpels (Sean Penn), die zu sowjetischen Spionen wurden. Im Jahr 2001 sampelte P. Diddy den Track für „American Dream“, seinen desillusionierten Beitrag zum Soundtrack von „Training Day“.

Mick Jagger, „Dancing in the Street“ (1985)

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„Ich habe früher davon geträumt, Mick Jagger zu sein“, sagte Bowie einmal laut dem Biografen Christopher Sandford in seinem Buch „Bowie: Loving the Alien“. Mitte der 80er Jahre tat sich Bowie mit seinem Helden zusammen, um eine Coverversion des Motown-Klassikers „Dancing in the Street“ von Martha and the Vandellas aufzunehmen und Geld für Live Aid zu sammeln.

Das exzentrische, energiegeladene Video hat die Aufnahme noch übertroffen. Denn die beiden Legenden tanzen ausgelassen und wild durch die Straßen.

Mickey Rourke, „Shining Star (Makin’ My Love)“ (1987)

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Nach seinem echten Dance-Pop-Erfolg in den frühen 1980er Jahren dank „Let’s Dance“ kehrte Bowie für sein Soloalbum „Never Let Me Down“ aus dem Jahr 1987 zu einem relativ reduzierten Ansatz zurück. Das Album nahm einen seltsamen Platz in seinem Katalog ein. Es war mäandernd und nicht gerade kohärent. War kommerziell erfolgreich, wurde aber von den Fans unterschätzt.

Einer der Höhepunkte dieses Werks ist ein unerwarteter Gastauftritt des Schauspielers Mickey Rourke. In der Mitte von „Shining Star (Makin‘ My Love)“, einer Auseinandersetzung mit Angst und globaler Katastrophe über Proto-Big-Beat-Elektronik, liefert Rourke einen Gast-Rap(!), der wie eine jazzige Aufzählung der Missstände der Gesellschaft wirkt.