David Bowie: Die 30 besten und wildesten Duette und Koops

David Bowies 30 stärkste Kooperationen: von Lou Reed über Queen bis Arcade Fire — Ikonen, Geheimtipps und kuriose Team-ups im Überblick.

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Empfehlungen der Redaktion

Queen Latifah, „Fame ’90“ (1990)

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Bowie gab seinem ersten amerikanischen Chartstürmer 15 Jahre nach seiner Veröffentlichung ein neues Gesicht. Zeitgleich mit seiner „Sound+Vision Tour“ und dem Aufstieg des Hip-Hop in den Pop-Mainstream holte er Queen Latifah mit ins Boot, die einen Rap-Remix beisteuerte, der sich mit der Bedeutung von Ruhm und Anerkennung für eine schwarze Frau auseinandersetzt.

„‚Fame‘ deckt viele Themen ab“, sagte Bowie gegenüber dem „Q Magazine“. „Der Song hat sich über die Zeit sehr gut gehalten. Er klingt immer noch kraftvoll.“

Al B. Sure!, „Black Tie White Noise“ (1993)

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Mit „Black Tie White Noise“ aus dem Jahr 1993 wandte sich Bowie vom Hardrock-Sound, den er mit Tin Machine gepflegt hatte, ab und wandte sich einem glänzenderen, R&B-beeinflussten Ansatz zu. Er engagierte erneut Chic-Mastermind Nile Rodgers, der ein Jahrzehnt zuvor „Let’s Dance“ produziert hatte, als Produzenten und holte für den Titelsong den New-Jack-Swing-Musiker Al B. Sure!, der nur wenige Jahre zuvor seinen Hit „Night and Day“ veröffentlicht hatte, für ein Duett als Sänger mit ins Boot.

Der Gesamtsound, reich an Backgroundsängern und Bläsern, war uptown funky. Aber die Texte, inspiriert von den Unruhen in L.A., waren eher aufrührerisch. Mit Bowie, der „durch afrikanische Augen blickt/Erleuchtet vom Schein eines Feuers in L.A.“.

Lester Bowie, „Jump They Say“ (1993)

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Nachdem er zwei Rockalben mit der Band Tin Machine aufgenommen und eine publikumswirksame Greatest-Hits-Tournee namens „Sound + Vision“ absolviert hatte, tat sich Bowie erneut mit dem Produzenten Nile Rodgers zusammen, um 2003 mit „Black Tie White Noise“ zu seiner Solokarriere zurückzukehren.

Stark beeinflusst von seiner anhaltenden Faszination für zeitgenössische schwarze amerikanische Musik, verband die erste Single „Jump They Say“ einen drängenden Rhythmus und dichte Synthesizer-Streicher mit Bowies charakteristischem melodischem Gesang. Immer mit einem Ohr für die Welt des Jazz und der Avantgarde, holte Bowie den renommierten Trompeter Lester Bowie (keine Verwandtschaft) hinzu, um ein flirrendes Solo hinzuzufügen, das zur hektischen Stimmung des Songs passte.

Lenny Kravitz, „The Buddha of Suburbia“ (1993)

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Bowie bezeichnete „The Buddha of Suburbia“ aus dem Jahr 1993 einmal als sein Lieblingsalbum unter seinen eigenen Alben. Was es umso bemerkenswerter macht, dass es zumindest hierzulande so gut wie unbekannt ist.

Das liegt vor allem daran, dass der Titelsong des Albums ursprünglich für eine BBC-Fernsehminiserie (ebenfalls mit dem Titel „The Buddha of Suburbia“ und basierend auf dem gleichnamigen Roman) komponiert wurde, die in Amerika nie ausgestrahlt wurde.

Das ist schade, denn der Song selbst – der in zwei Versionen auf dem Album erscheint, einmal als Original-Titelsong und einmal mit einem mitreißenden Gitarrensolo von Lenny Kravitz am Ende – ist einer der besten Songs von Bowie aus den Neunzigern. Eine luftige, von Akustikgitarren begleitete Klage eines Außenseiters.

Pet Shop Boys, „Hallo Spaceboy” (1996)

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Laut einer Erklärung von Brian Eno nach der Nachricht von Bowies Tod hatten beide Künstler darüber gesprochen, ihr gemeinsames Album „Outside“ aus dem Jahr 1995 neu aufzulegen. Dieses Album, über das weit weniger gesprochen wurde als über andere Alben von Bowie, verdient eine Neubewertung. Es ist ein hochkonzeptionelles Werk, das in einer Science-Fiction-Dystopie spielt und einige der besten Themen seiner Arbeiten aus den 1970er Jahren fortsetzt.

Es enthält auch einige exzellente düstere Synth-Disco-Songs, wie diesen, der von den Pet Shop Boys für die Veröffentlichung als dritte Single des Albums remixt wurde.