David Bowie: Die Erben machen Kasse


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Auch im neuen Jahr geht das muntere Verkaufen von Songrechten weiter. Wie das US-Branchenblatt „Variety“ berichtet, übernimmt der Musikverlag Warner Chappell Music den Katalog von David Bowie für rund 250 Millionen Euro. Dieser Deal verlängert die lange Reihe von Übernahmen durch klassische Verleger oder Finanzinvestoren.

Das Paket umfasst Bowies Kompositionen aus den Jahren 1968 bis 2016. Darunter die Songs seiner 26 Soloalben sowie das Material seines Spät-Achtziger-Bandprojektes Tin Machine. Das posthum veröffentlichte Album „Toy“ (erscheint am 07. Januar 2022 als Schmuckbox) gehört ebenfalls zum Verkaufsvolumen.

Die Übernahme der Rechte passt zur Ankündigung der Plattenfirma Warner Music aus dem letzten Jahr, künftig den gesamten Bowie-Backkatalog vermarkten zu können. Dazu gehören sowohl die Alben aus seiner Ära bei EMI Music wie die Werke, die einst bei Sony Music erschienen sind.

Der Chef und Vizevorstand Guy Moot von Warner Chappell Music verkündete in seinem Geleitwort zum Vertragsabschluss: „Wir alle bei Warner Chappell sind sehr stolz darauf, dass die Erben von David Bowie uns als Hüter eines der bahnbrechendsten, einflussreichsten und beständigsten Kataloge der Musikgeschichte erwählt haben. Es sind nicht nur außergewöhnliche Songs, sondern Meilensteine, die den Lauf der modernen Popmusik für immer verändert haben.“

In den letzten zwölf Monaten haben bereits internationale Superstars wie Neil Young, Bruce Springsteen, Paul Simon, Shakira, Tina Turner, Sting oder die Red Hot Chili Peppers die Auswertung ihrer Rechte gegen eine üppige Einmalzahlung abgetreten.