Depeche Mode mit „Ultra“ erneut in den Top 5 der Album-Charts


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Wenn man regelmäßig die deutschen Album-Charts im Blick hat, weiß man, dass mitnichten nur Deutschrap mit dem Verkauf üppiger Boxen in den höheren Regionen punktet. Die aktuellen Charts zeigen eher, dass die Zeit der alten Helden noch lange nicht vorbei ist. Auf Platz 1 thront die Jubiläums-Edition des „Black Album“ von Metallica, die damit Iron Maiden mit ihrem jüngsten Wurf „Senjutsu“ vom Thron stießen. Nach Kerstin Ott mit „Nachts sind alle Katzen grau“ folgen dann Marillion mit „Fugazi“ und schließlich: Depeche Mode.

Der Grund für diesen jüngsten Höhenflug ist ihre unter Fans und Sammlern begehrte 12“-Reihe, die inzwischen beim Album „Ultra“ aus dem Jahr 1997 angekommen ist. Die Boxen liefen schon immer gut und landeten zuvor in den meisten Fällen gar in den Top 25 der Albumcharts. Aber „Ultra“ toppte mit Platz 5 die bisherigen Verkaufsergebnisse in Deutschland noch einmal. Die danach erfolgreichste 12“-Box zu „Violator“ landete nur auf Platz 9. Als „Ultra“ 1997 frisch in die Plattenläden kam, landete das Album mit Singles wie „It’s No Good“ und „Barrell of a Gun“ übrigens in Deutschland und UK auf der 1.

Dave Gahan, Martin L. Gore und Andrew Fletcher dürfte es freuen – aber auch nicht sonderlich überraschen. Die deutschen Fans von Depeche Mode waren schließlich schon immer ein kauffreudiges und treues Publikum, wenn die Produkte den Erwartungen entsprachen. Was bei den üppigen 12“-Boxen eigentlich immer der Fall war.