Der erste „Toy Story 4“-Trailer ist ein einziges nostalgisches Vergnügen

„Toy Story“ spiegelte immer auch ein wenig die Entwicklung des Pixar-Studios, das als kleine Kreativschmiede zur größten Animationstraumfabrik aufstieg und einige Jahre lang die größten, schönsten, nachdenklichsten Trickfilme machte, die man sich vorstellen kann. Es wäre nicht vermessen zu sagen, dass es eine ganze Generation gibt, die sich durch diese Filme definiert wie einst eine andere durch die großen Disney-Klassiker.

Seit einiger Zeit ist Pixar allerdings etwas ins Schwanken geraten (um genau zu sein: seit Disney den Laden komplett geschluckt hat) – und anstatt originärer Stoffe werden vor allem Franchises bedient („Cars“) oder Storys für bestimmte Zielgruppen produziert (noch einmal „Cars“ und „Merida“). Dass den Machern immer noch genügend einfällt, offenbarten zwar „Alles steht Kopf“ und natürlich auch der wundervolle „Coco“. Doch dazu kommen eben inzwischen auch herbe Flops („Arlo & Spot“).

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Umso spannender ist, dass Pixar nun noch einmal „Toy Story“ aufleben lässt. Am 21. Juni 2019 ist es (in den USA) soweit. Eigentlich ist man es ja inzwischen gewohnt, dass zu jedem Blockbuster des Sommers schon im Winter zahlreiche Trailer und Teaser ins Netz gestellt werden. Nicht so im Fall von „Toy Story 4“. Nun gibt es aber endlich erste Bilder in einem offiziellen Trailer zu sehen.

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Woody, Buzz und Co. erneut auf Road Trip

Der verrät auch schon etwas Story: Woodys Welt wird vollkommen durcheinander gewirbelt, als die neue Besitzerin der Bande (Bonnie) ein eigenartiges neues Spielzeug namens „Forky“ in die Runde wirft. Diese Begegnung führt schließlich zu einem Roadtrip, bei dem Woody die Welt noch größer entdeckt, als er es sich je vorgestellt hat. Wie der Trailer andeutet, werden unterwegs bekannte Gesichter auftauchen. Natürlich sorgt das kauzige Teil erneut dafür, dass die Helden der beliebtesten Animationssaga der Kinogeschichte die eigenen vier Wände verlassen müssen und auf große Reise gehen. Dabei treffen sie natürlich einige alte Freunde wieder…und hören Beach Boys.

Wir fragen uns hingegen: Wie schafft es Pixar, einer Gabel Leben einzuhauchen? Und wir denken nostalgisch an den „tapferen kleinen Toaster“.


Kleiner Nachklapp zum Pixar-Kult:


Alter, Tod und Blasensteine – Das Thema „Krankheit“ in der Popmusik

  Eric Pfeils Pop-Tagebuch, neue Folge 2 „Rock’n’Roll is an old man’s game now“, sprach kürzlich mein Held, der 60-jährige Songschreiber Robyn Hitchcock. Da hat er natürlich Recht, die big players sind alle um die Siebzig: die Rolling Stones, Paul McCartney, Bob Dylan, Leonard Cohen, Howard Carpendale. War Altern in der Popmusik in den Achtzigern aber noch ein großes Problem (was zu katastrophalen Midlife-Crisis-Produkten von Leuten wie Lou Reed, Neil Young oder Dylan führte), kräht heute niemand mehr direkt „Aufhören!“, sobald sich irgendwo Rock-Veteranen mit Knitterlook zum Saitenzupfen versammeln. Natürlich ist das Musikgeschäft für einen Musiker im fortgeschrittenen Alter nicht…
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