Dieser Techno-Schrott erklingt jetzt, wenn Deutschland Tore schießt

Seit 2006 erklang jedes Mal, wenn ein deutscher Spieler bei Heimspielen den Ball im Tor versenkte „Schwarz und Weiß“ in den Stadien. Der natürlich auch etwas ironisch angehauchte Song von Oliver Pocher startete bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land durch. Doch Ende des vergangenen Jahres wurde er vom DFB als Stimmungsmelodie bei Torerfolgen ohne Not abgesetzt.

Nun gibt es einen neuen Song, der bei Tor-Erfolgen der Deutschen Nationalelf erklingt: „Kernkraft 400“ von Zombie Nation, einem Projekt von Florian Senfter (auch bekannt als John Starlight). Den Namen kennen Sie nicht, den Track aber schon? Auf YouTube schreibt ein User passend zu der Techno-Nummer: „This is like a song, that everybody knows, but no-one knows the name of“. Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen.

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Der Song ist noch älter als der von Pocher und stammt aus dem Jahr 1999. Es setzte sich bei einer vom DFB angeleierten Online-Abstimmung unter 14 vorausgewählten Songs durch. Darunter fanden sich andere todgehörte Gurken wie „La La La“ von Shakira, „La Copa De La Vida“ von Ricky Martin, aber auch die Rock-Stampfer „Thunderstruck“ von AC/DC und „We Will Rock You“ von Queen.

„Kernkraft 400“ erhielt etwa 20 Prozent der 93.548 abgegebenen Stimmen und lag damit vor Mark Forsters „Chöre“ (17,2 Prozent) sowie „Von allein“ von Culcha Candela (16,2).

Die Vorauswahl hatten unter anderem Betreuer des „Fan Club Nationalmannschaft“ sowie Vertreter des Choreo-Teams der DFB-Elf vorgenommen.

Diese 14 Songs schlug der DFB als Tor-Lieder vor

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Rammstein: Flake schimpft über Wiedervereinigung Deutschlands

Christian „Flake“ Lorenz, der Keyboarder von Rammstein, hat sich in einem Interview massiv verärgert über die Bedingungen der Wiedervereinigung in Deutschland gezeigt. Der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“ sagte er, dass nach dem Fall der Mauer sehr viel schiefgegangen sei. Mit Folgen, die noch heute zu spüren seien. „Wir wurden als unnützes Land angegliedert, ganze Biografien für wertlos erklärt, Firmen geschlossen, damit sich die Westfirmen breitmachen konnten“, sagte der 53-Jährige - auch mit Blick auf seine eigene Vergangenheit in der DDR. „Wir sind so sehr zurückgesetzt worden, dass sich ein Groll und eine Enttäuschung aufgebaut haben, die bis jetzt anhalten. Im Großen…
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