Dies hält Christopher Nolan von „The Batman“


von

Innerhalb von etwas mehr als 21 Jahren wird Batman zum dritten Mal neu aufgerollt. Matt Reeves‘ „The Batman“ soll Anfang 2022 in die Kinos kommen. Mit Robert Pattinson als Fledermaus-Mann, Colin Farrell als Pinguin, Zoë Kravitz als Catwoman, Paul Dano als The Riddler und Andy Serkis in den Rollen, wird „The Batman“ einer der am meisten erwarteten Filme des Jahres sein.

In einem Gespräch auf der ComicCon im Sommer 2021 verwies Regisseur Matt Reeves auf die Batman-Comic-Reihe Frank Millers, „Year One“, als wichtigste Inspirationsquelle: „Ich hatte das Gefühl, dass wir schon viele Ursprungsgeschichten gesehen haben. Es wirkt, als ob die Dinge immer weiter in das Fantastische abdriften, und ich dachte mir, okay, eine Sache die wir noch nicht ausprobiert haben, ist es so bodenständig anzugehen, wie es in Year One der Fall ist.“

Reeves fügte hinzu: „Du kannst es also sehr praktisch angehen,  aber ich dachte mir, dass es auch der emotionalste Batman-Film aller Zeiten werden könnte“.

„The Batman“ mit sehr düsterer Riddler-Version

Reeves‘ Film zeigt eine weitaus finsterere Version des klassischen Bösewichts „The Riddler“. In „Batman Forever“ wurde dieser noch als limettengrüne Witzfigur von Jim Carrey verkörpert. Es sieht so aus, als dass der neue Film die unheimliche, schmutzige Unterwelt von Gotham einbezieht, ganz so wie die Gotham-Darstellung in Christopher Nolan’s „The Dark Knight“-Trilogie.

Nolans Batman, der ebenfalls von Frank Millers Comic-Reihe inspiriert wurde, war Welten entfernt von der bonbonfarbenen Traumwelt, die Joel Schumacher für den vorherigen Batman-Film „Batman & Robin“ erschaffen hatte. Stattdessen spielte sie in einem dunklen, industriellen Gotham, das voller Verbrechen ist. Auch Nolans Version der Hauptfigur, Batman, war düster, vom Tod seiner Eltern geplagt und grüblerisch.

Was Christopher Nolan vom neuen Batman hält, verriet er im Interview

Die ikonischen Superheldenfilme von Christopher Nolan inspirierten Matt Reeves‘ jüngste Interpretation. Der „Dark Knight“-Regisseur sprach nun vor kurzem mit Josh Horowitz im Podcast „Happy Sad Confused!“ über den kommenden Film. Auf die Frage von Horowitz, ob er sich auf Reeves‘ neuen Film freue, antwortete Nolan: „In erster Linie gibt es einige Dinge, auf die ich sehr gespannt bin. Matt Reeves ist ein großartiger Filmemacher, um das Vorweg zu nehmen, aber mit Rob (Pattinson) kannst du alles machen, der ist einfach einer der ganz Großen. Ich denke, dass die Fans sich darauf freuen sollten, wenn er sein Talent richtig nutzt.“

Christopher Nolan beschrieb auch sein erstes Treffen mit Paul Levitz, dem ehemaligen Leiter von DC Comics. Damals besprachen die beiden, was die Vor- und Nachteile einer neuen Batman-Verfilmung sind. Nolan hierzu: „Eines der Dinge, die er sagte, war, dass Batman von allen Charakteren, mehr noch als Superman, derjenige ist, der wirklich von verschiedenen Interpretationen profitiert, auch denen, die sich im Laufe der Zeit ändern, sowohl in den Comics als auch in den Filmen.“

Wird „The Batman“ wie die „Dark Knight“-Reihe?

Es besteht also Hoffnung, dass sich die neue Batman-Verfilmung als ähnlich bahnbrechend erweist wie die Batman-Trilogie von Christopher Nolan. Wenn der Trailer irgendetwas hergibt, dann, dass der Film wohl eher keine parodistischen Züge haben wird wie Schumachers „Batman & Robin“.