ROLLING STONE-Ausgabe 07/2019 MIT EXKLUSIVER PHIL COLLINS 7-INCH SINGLE
Highlight: Festivals und Konzerte im Ausland besuchen – die wichtigsten Tipps für eine gelungene Reise

Ed Sheeran: So personalisiert man die lästigen Reseller-Tickets um

Riesen-Ärger, Riesen-Wut bei Ed Sheeran in Berlin: Hunderten Fans soll der Einlass zum Konzert von Ed Sheeran im Olympiastadion verweigert worden sein. Der Grund: Sie hatten ihre Tickets über Reseller, etwa bei Ebay oder Viagogo, erworben – und weil die Karten personalisiert waren, durften sie nicht aufs Konzertgelände.

„Personalisiert“ bedeutet: Der Name des Käufers steht auf dem Ticket. Des Erstkäufers. Und wer rein will, muss seinen Personalausweis vorlegen. Allein in Großbritannien ließ Ed Sheeran bis zu 10.000 Tickets stornieren, die über den Schwarzmarkt zu teils horrenden Preisen verkauft wurden.

Ed Sheeran in Gelsenkirchen: So lassen sich Tickets umpersonalisieren

Ed Sheeran

Wie kriege ich die Umpersonalisierung jetzt noch, drei Tage vor dem ersten Gelsenkirchen-Konzert, gebacken? „Generell sind solche Tickets nicht ungültig, aber sie müssen personalisiert werden“, bestätigt Eventim-Sprecher Christian Steinhof und wird von der „WAZ“ zitiert.

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Das Problem dabei ist wahrscheinlich weniger, dass die Umbuchung eine Gebühr von fünf Euro veranschlage. Sondern, dass nur der ursprüngliche Käufer die Umbuchung vornehmen kann – „das ist unser Vertragspartner“, wie es bei Eventim heißt.

Das bedeutet also, dass der Kontakt zum Verkäufer hergestellt werden muss – das dürfte nicht in allen Fällen einfach sein.

Tickets im Handel für Gelsenkirchen

Ed Sheeran

Vielleicht also gleich in den sauren Apfel beißen, so, wie viele es für das Berlin-Konzert taten: sich gleich ein neues Ticket kaufen, im offiziellen Vorverkauf. Dann hat man zwar deutlich mehr Geld für Ed Sheeran ausgegeben, als man gehofft haben dürfte – aber spart sich vielleicht eine böse Überraschung beim Einlass in die Veltins-Arena.

Andreas Meixensperger
Phil Walter Getty Images
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Google geht endlich hart gegen Teuer-Ticket-Börse Viagogo vor

Das 2006 gegründete Unternehmen zum Weiterverkauf von Tickets, „Viagogo“, ist schon aufgrund zahlreicher Fälle öffentlich in Kritik geraten. Betrugsfälle häuften sich und Nutzer konnten sich vermehrt nicht mehr auf die Zuverlässigkeit und Gültigkeit der dort angebotenen Konzertkarten verlassen. Zugleich bleibt die Kritik an dem halblegalen Geschäftsmodell. Nachdem nun sogar rechtliche Schritte durch die „Competition and Markets Authority“ (CMA) gegen den Ticket-Zweitmarkt eingeleitet wurden, sieht sich auch Google dazu gezwungen, gegen Viagogo vorzugehen. In einer Stellungnahme gab der Suchmaschinen-Gigant am Mittwoch (17. Juli 2019) nun seine folgenschwere Entscheidung bekannt. Wenn Menschen unsere Plattform nutzen, um sich Tickets für Veranstaltungen zu bestellen,…
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