Eminem vergleicht sich auf neuem Song mit Manchester-Terror-Bomber

Eminem hat sich auf seiner neuen Platte in den Lyrics zum Song „Unaccomodating“ mit Salman Ramadan Abedi verglichen, dem Selbstmordattentäter, der nach einem Ariana-Grande-Konzert im Jahr 2017 22 Menschen in der Manchester Arena tötete.

Zu hören ist in dem Stück mit dem Gasteinsatz von Young M.A. die Zeile:

„But I’m contemplating yelling ‘bombs away’ on the game / Like I’m outside of an Ariana Grande concert waiting.”

In kürzester Zeit sorgte Eminem damit in den Sozialen Medien für einen Sturm der Entrüstung. Ein Twitter-User schrieb stellvertretend für viele andere erbost: „Ich bin angewidert, wie konnte er oder sein Team denken, dass das okay ist? Er ist einfach Abschaum.“

„Unaccomodating“ markiert nicht einmal das erste Mal, dass sich Eminem mit der Terror-Attacke von Manchester auseinandersetzt. 2018 dichtete er laut „Guardian“ bei einem Freestyle-Battle-Rap die Zeilen: Squashed in between a brainwashing machine / Like an Islamic regime, a jihadist extreme radical / Suicide bomber that’s seeing / Ariana Grande sing her last song of the evening / And as the audience from the damn concert is leaving / Detonates the device strapped to his abdominal region / I’m not gonna finish that, for obvious reasons.“

Anscheinend also ein Thema, das Eminem stark beschäftigt. Fairerweise muss man sagen, dass der Rapper 2017 eine Spendenkampagne für die Hinterbliebenen der Opfer des Terror-Angriffs unterstützte. Dennoch ist die überwiegende Meinung in den Sozialen Netzwerken auf seinen neuen Song, auf dem er sich auch mit Saddam Hussein und Ayatollah Khomeni vergleicht und an den 11. September erinnert, negativ.

„Music To Be Murdered By“ ist der Nachfolger von „Kamikaze“ (2018) und erschien ohne vorige Ankündigung am Freitag (17. Januar). Auf dem Album sind Ed Sheeran, Anderson .Paak und der verstorbene Rapper Juice WRLD zu hören.

Neben den bitterbösen Kommentaren über „Unaccomodating“ gab es viel Lob für den Song „Darkness“ – Eminems kompromisslose Ansage gegen Waffengewalt.



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