Der Geschenkeguide für Musikliebhaber*innen

Rolling Stone Empfiehlt


Kooperation – Suchen Sie noch nach einem passenden Geschenk für Ihre Liebsten oder auch für sich selbst, falls wieder nur die obligatorischen Socken unter dem Weihnachtsbaum liegen? Lassen Sie sich von ROLLING STONE inspirieren! Wir helfen bei der Entscheidung, das perfekte Weihnachtspräsent für Musikliebhaber in der Familie oder im Freundeskreis zu finden. Auf dieser Seite finden Sie in der Adventszeit gesammelte Geschenke, die nach dem Auspacken auf jeden Fall für ein Strahlen sorgen.

Der Geschenkeguide für Musikliebhaber*innen

  • Minor III


    Mit Marshalls Minor III noch länger Musik hören. Auch praktisch: Wird ein Ohrhörer vom Träger herausgenommen, pausiert die Musik automatisch – beim wieder Einstecken ins Ohr geht es nahtlos mit den Lieblingssongs weiter.

  • MOTIF A.N.C.


    Mit Marshalls Motif A.N.C. lassen sich Umgebungsgeräusche ausblenden, sodass man ganz ungestört in die eigenen Lieblings-Tracks eintauchen kann. Das Level an aktiver Geräuschunterdrückung und Transparenz kann ganz individuell bestimmt werden.





„Es ist vorbei, ihr habt verloren“: US-Rockstars reagieren auf die Ausschreitungen von Trump-Anhängern in Washington


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Am 6. Januar 2021 stürmten teils bewaffnete Anhänger des US-Präsidenten Donald Trump das US-Kapitol in Washington. Laut Medienberichten kam es dabei zu Schusswechseln, vier Personen sollen bei den Unruhen gestorben sein. Wie auch viele andere Prominente, diskutierten Rock-Musiker die Geschehnisse auf ihren Social-Media-Accounts. Dabei reichten die Meinungen von Empörung bis, in einem besonderen Fall, Relativierung.

Hochemotionale Reaktionen

„Das sind TERRORISTEN“, zeigte sich KISS-Sänger Paul Stanley empört. „Dies ist ein bewaffneter Aufstand. Die Flammen wurden heute angefacht & im Laufe der Zeit durch den Präsidenten & spezifische Senatoren, denen es jetzt NICHT erlaubt werden darf, Abstand davon zu nehmen oder denunzieren, was sie direkt verursacht haben. Ihr kennt ihre Namen. DIES ist das Ergebnis ihrer Täuschung. Schande.“

„Scheiß auf diese gesetzlosen Arschlöcher“, schreibt Twisted-Sister-Frontman Dee Snider.

Skid-Row-Sänger Sebastian Bach reagierte auf ein Posting des Republikaners Ted Cruz, der die gewaltsamen Demonstranten aufforderte, sich zurückzuziehen. „Du bist eines der dümmsten Stücke Scheiße, die jemals auf diese Erde rumgelaufen sind“, schreibt Bach. „Diese Leute sind hier, um dich zu unterstützen, du beschissener Idiot“.

Lobende Worte findet Bach hingegen für die Reaktion des designierten US-Präsidenten Joe Biden. „Danke, dass Sie ein Hirn haben“, schreibt Bach.

Auch Tom Morello meldet sich zu Wort. Der Gitarrist, dessen Band Rage Against The Machine für ihren Politaktivismus bekannt ist, veröffentlichte ein Foto eines Eindringlings. „Hier ist ein Plünderer, der ein Podium aus dem Inneren des US-Kapitols stiehlt und nicht erschossen, mit Tränengas besprüht oder in einem unmarkierten Polizei-Van geworfen wird. #MakesYaThink“

Mötley-Crüe-Drummer Tommy Lee adressiert in einem Tweet US-Präsident Trump persönlich. „Hey Fuckhead @realDonaldTrump, sag deinen Covidioten, sie sollen nach Hause gehen. Es ist vorbei, ihr habt verloren, GTFOH! Und wenn du schon dabei bist, verpiss du dich auch gleich, bevor Menschen ernsthaft verletzt werden“.

Einer sieht’s etwas anders

Nur einer sieht das wohl etwas anders: US-Rocker Ted Nugent. Der bekennende Waffennarr ist bekannt dafür, politisch nicht unbedingt liberal zu sein. Er selbst kommentiert die Geschehnisse zwar nicht, veröffentlichte auf Facebook aber ein Posting einer anderen Person, das nahelegt, dass es sich bei den gewalttätigen Demonstranten nicht um Trump-Anhänger, sondern Antifa-Unterstützer gehandelt habe.

Trumps Reaktion

US-Präsident Trump hatte die Demonstranten in einer Rede zwar aufgefordert, friedlich nach Hause zu gehen. Allerdings sprach er zuvor, wie schon seit seiner Wahlniederlage, von Wahlbetrug – ein Vorwurf, für den Trump bislang keinerlei Beweise vorbringen konnte. Der Sitzungssaal des Repräsentantenhauses musste indes evakuiert werden. Mehrere Personen waren unter anderem in das Büro der Vorsitzenden des Hauses eingedrungen, Nancy Pelosi, und hatten dort laut Berichten randaliert. Anlass für die Ausschreitungen sind die Senatorenwahlen in Georgia, bei dem nach derzeitigem Stand die Demokratische Partei vorne liegt.