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Angehörige von George Michael: Spekulationen um Selbstmord sind „unangemessen“


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Ein Sprecher der Angehörigen sagte, es sei „unangemessen“, die Umstände von George Michaels Tod zu kommentieren. Damit reagierten sie auf die Gerüchte die besagen, dass der Sänger Selbstmord begangen hat.

Am Morgen des 25. Dezember wurde George Michael tot in seinem Haus gefunden. Seitdem halten sich hartnäckig Spekulationen zur möglichen Todesursache des 53-Jährigen. Auch auf dem Twitter-Account seines Partners Fadi Fawaz tauchte ein Posting auf, in dem der Lebensgefährte von einem Suizid sprach. In einem Tweet hieß es: „Das einzige was George wollte, war es zu STERBEN.“ In einem weiteren: „Er versuchte mehrfach sich umzubringen…nun hat er es geschafft“

Verwandte kommentieren Gerüchte um Selbstmord nicht

Fawaz äußerte sich kurz darauf gegenüber dem „Daily Mirror“ und sagte, dass sein Account von Hackern angegriffen wurde, die Tweets würden nicht von ihm stammen. Der Account wurde kurz darauf gelöscht und ist immer noch offline.

Nun hat ein Sprecher von George Michaels Familie gegenüber „Buzzfeed“ ein Statement abgegeben: „Seit dem tragischen Tod hat es viele Kommentare und Spekulationen über George und die Umstände seines Todes gegeben. In Zukunft wird es noch viel mehr davon geben. Die Familie wird weder zu diesem Zeitpunkt, noch in der Zukunft irgendwelche Spekulationen kommentieren.“

Familie von George Michael gerührt von Anteilnahme

Des Weiteren ergänzte der Sprecher: „Die Familie ist und bleibt von der großen Anteilnahme an Georges Tod sehr bewegt. Sie dankt allen, die aus ihrem Innersten heraus so schöne Dinge gesagt und geschrieben haben.“

Unterdessen macht Boy George Schlagzeilen, indem er auf Fawaz Behauptungen antwortete: „Ok: ,Mein Computer wurde gehackt‘ ist genau wie ,Ich bin bisexuell‘ oder ,Ich schnüffle nur, weil ich Allergien habe‘.“ Damit spielte der Sänger auf das Klischee an, dass viele Menschen, die sich bisexuell nennen, in Wirklichkeit nur Angst hätten, sich als homosexuell zu bezeichnen. Für diesen Tweet wurde der Sänger sogleich von seinen Fans abgestraft. Diese warfen ihm vor, dass er eine „Bi-Phobie“ habe.


Queen: Deshalb hielt Roger Taylor George Michael ungeeignet als Sänger für die Band

Roger Taylor hat in einem Interview mit dem Magazin die Gerüchte widerlegt, dass Queen den britischen Sänger George Michael als Freddy-Mercury-Ersatz nach dessen Tod haben einstellen wollen. Nachdem Freddy Mercury 1991 an den Folgen einer AIDS-Erkrankung starb, zollten ihm Queen 1992 zusammen mit George Michael einen emotionalen Tribut im Londoner Wembley Stadium. Seither kursierte das Gerücht, dass George Michael auch über diesen einmaligen Auftritt hinaus als Queen-Sänger im Gespräch gewesen sei. Jetzt erzählte Roger Taylor gegenüber „Classic Rock“: „Ich erinnere mich, die Gerüchte gehört zu haben, aber es hätte uns nicht gepasst.“ Warum eine langfristige Zusammenarbeit aus seiner Sicht nicht…
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