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Fans wollen Nirvana-Reunion – mit Chad Kroeger als Sänger


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Immer wieder erstellt die Community-Seite „Be Reet“ nicht ganz ernsthafte Facebook-Veranstaltungen, die viele Nutzer zum Lachen bringt. Zurzeit steht etwa eine Versammlung an, um therapeutisch ein Foto von Christian Bale anzugucken. Aber reale Happenings wie eine Party mit Totos Hit „Africa“ als Mottosong finden statt. Das Event, welches am meisten Gäste anzieht, bringt eine spektakuläre Reunion mit sich.

„Nirvana Reunion With Chad Kroegar (sic) From Nickelback On Vocals“ kündigt eine Wiedervereinigung der legendären Grunge-Band an. Statt des verstorbenen Kurt Cobain soll Nickleback-Frontmann Chad Kroeger den Gesang übernehmen.

Reunion-Tour als Netzspaß

„Die Kampagne fängt hier an“, steht lediglich in der Veranstaltungs-Beschreibung. Weitere Informationen gibt es nicht. Den Namen des Nickelback-Sängers haben die Anstifter schon mal falsch geschrieben. Als Austragungsort wird die „Nirvana Hair and Beauty Bar“ in Manchester vorgeschlagen, sprich ein Schönheitssalon. Wenig später schlug der Veranstalter noch witzelnd eine „Nicklevana“-Reunion-Tour vor, samt Mainstream-Rockbands Puddle of Mudd, Bush und Silverchair als Support-Acts. Da dreht sich Kurt Cobain sicherlich im Grabe um.

„Eine wirklich grausame Idee!“

Im Netz wird die Veranstaltung gemischt und sehr ironisch wahrgenommen: Knapp 800 Nutzer sagten bei dem Event zu, 2.300 User zeigten sich interessiert. Unter dem Event diskutieren weitere Nutzer über die (Quatsch-)Idee. Einige zeigten sich begeistert und schlugen bereits Songs vor, die die Band performen sollte. Eine entschiedene Mehrheit protestierten vehement gegen den Plan und beschimpfte die Veranstalter.

Nach Wünschen der Initiatoren soll das Reunion-Event am 1. Januar 2019 stattfinden. Es bleibt also ein knappes halbes Jahr, um Überzeugungsarbeit bei den vieren Musikern zu leisten.


David Gilmour über mögliche Pink-Floyd-Reunion: „hat sich erledigt“

„Es hat sich erledigt, wir sind fertig“ – David Gilmour wird immer wieder zu einer möglichen Pink-Floyd-Reunion befragt. Er lässt auch jetzt keinen Zweifel daran, dass er „absolut nicht mehr weitermachen, auch keine Stadionkonzerte mehr spielen und seine Freiheit genießen“ will. Dem Guitar Player Magazin sagte er: „Es hat seinen Lauf genommen, wir sind fertig. Ich bin dafür, dass Roger [Waters] tut, was immer er tun will und sich amüsiert. Aber ich will auf keinen Fall zurückgehen. Ich will nicht mehr in Stadien spielen. Ich bin frei, genau das zu tun, was ich tun will und wie ich es tun…
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