Spezial-Abo

Freiwillige Filmkontrolle


Fundstück: Nirvana bestätigen auf Facebook – „Kurt Cobain ist noch am Leben, aber…“


von

Ein Beitrag vom 13. September 2016:

Es klingt geradezu ungeheuerlich, beschäftigte am Wochenende aber viele Fans von Nirvana: Angeblich soll Kurt Cobain 1994 seinen Tod vorgetäuscht haben und nach Peru ausgewandert sein, wo er seit mehr als 20 Jahren unter dem Namen Ramiro Saavedra als Musiker sein Geld verdient.

🌇Bilder von "Kurt Cobain und Nirvana: 51 Fotos zum 51. Geburtstag" jetzt hier ansehen

Die hübsche Räuberpistole, die selbst passionierte Verschwörungstheoretiker erst einmal verwundern dürfte, wurde am Montag (12. September) vom britischen Boulevardblatt „Daily Mail“ in Umlauf gebracht. Auf dem offiziellen Facebook-Account von Nirvana wurde nun tatsächlich auf den Irrsinn reagiert.

Wir sind froh, ihn zurückzuhaben

Mit zynischem Unterton war dort zu lesen: „Es ist wahr, Kurt lebt. Er brauchte Zeit, um zu lernen, wie man die Gitarre mit der rechten Hand spielt. Gitarren für Linkshänder zu finden, ist nicht leicht. Wir sind so froh, ihn zurückzuhaben und verzeihen ihm für all die Trauer, die wir sehr tief in unseren Herzen getragen haben.“

Der Wahrheit dürfte wohl wesentlich näher kommen, dass Ramiro Saavedra ein professioneller Kurt-Cobain-Imitator ist, der in Peru 2012 sogar im Fernsehen einen Talentwettbewerb für seine authentische Darstellung des Musikers gewann. Hier können Sie sich von seinen (in der Tat preiswürdigen) Fähigkeiten überzeugen:


zum Beitrag auf Rolling Stone


🌇Bilder von "Die 50 Lieblingsplatten von Kurt Cobain" jetzt hier ansehen
Dave Grohl über die ersten Tage nach Cobains Tod: „Wer bin ich, wo bin ich, was mache ich?“

Als Kurt Cobain am 5. April 1994 starb, bedeutete dies auch das Ende für Nirvana. Besonders für Drummer Dave Grohl startete dadurch aber auch eine unerwartete Karriere. In einem neuen Interview erinnert sich der Schlagzeuger und Sänger an die ersten Schritte, die er damals gehen musste – und wie sehr er mit dem Tod von Kurt Cobain zu kämpfen hatte. „Es waren Monate und Monate und Monate“ Grohl erzählt: „Ich hatte nicht wirklich einen Plan. Wenn alles auf den Kopf gestellt und so durchgeschüttelt wird, wachst du jeden Tag auf und denkst: ,Wer bin ich, wo bin ich, was mache…
Weiterlesen
Zur Startseite