Nachbericht

Foo Fighters beim Hurricane Festival 2019 – die gut geölte Rock-Maschine


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„Es war ein perfektes Festival“, schwärmen die Veranstalter am Sonntagnachmittag bei der abschließenden Pressekonferenz – sowohl, was das Wetter angeht, als auch die Stimmung. „Auch die Bands sind happy, man kann es sich nicht besser wünschen.“ Das Hurricane habe in diesem Jahr alle Bands bekommen, die man sich im Vorfeld vorgestellt hatte – darunter für den Sonntag mit den Foo Fighters und The Cure gleich zwei Headliner, die es nicht alle Tage zu sehen gibt. Vor allem Dave Grohl und seine Band waren es aber, die den Besuchern als finaler Act des Wochenendes noch ein letztes Mal alles abverlangte.

Die Fotos vom Sonntag beim Hurricane Festival 2019

The Cure live beim Hurricane Festival 2019

Dave Grohl hat’s eilig: Statt sich mit dem üblichen Rockstar-Geplänkel aufzuhalten und den Zuschauern damit zu versichern, dass sie und NUR SIE die beste Crowd Deutschlands, Europas und der Welt sind, spielt sich die Band lieber für einen langen Abend mit Songs aus knapp 25 Jahren Bandgeschichte warm. Dafür wollen die Stimmbänder gut aufgewärmt sein – ein paar kräftige gekrähte HEYs in die im Staub stehende Menge, bevor „The Pretender“ den Moshpit aufwirbelt.


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Für „The Sky Is A Neighborhood“ bekommen die Musiker weibliche Unterstützung – unter den Backgroundsängerinnen ist auch Violet Grohl, die ihren Dad während der Ferien auf der Europa-Tour begleitet. Beim Southside Festival outete dieser sich noch als stolzer Papa, mit Worten die jeder 13-Jährigen langsam etwas peinlich werden könnten: „That’s my BABY! That’s my boo!“ und so hält sich Vati beim Hurricane doch lieber etwas zurück und verzichtet auf gefühlige Worte über seine stimmbegabte Erstgeborene.


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Für einen Moment zum Luft holen lässt Grohl das große Licht anmachen – man muss sich ja mal anschauen, mit wem man es eigentlich zu tun hat. Dass selbst hinten beim Cheesecake-Stand noch gemosht wird, beeindruckt ihn. „Ich hab gehört, dass das Schnitzel da echt gut sein soll“ – für Taylor Hawkins Grund genug, dem golden paniertem Fleischfetzen ein kleines Liedchen zu widmen. Wie einst Freddie Mercury trällert sich der Queen-Fan ein, bevor mit „Under Pressure“ der nun schon seit mehreren Jahren zelebrierte Cover-Moment des Abends folgt. Grohl nimmt dafür am Schlagzeug Platz, nach Drummer-Lobhudelei seines „brother from another mother“ lässt er sich am Ende des Songs sogar für einen Mini-Moment zum „Smells Like Teen Spirit“-Intro hinreißen.



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